Im Mittelpunkt steht am 18.10. ein umfangreiches Programm in mehreren Trierer Museen. In der Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek erläutert Papierrestauratorin Maria Krämer um 11 Uhr, welche Faktoren für den Schutz historischer Bücher entscheidend sind. Von 14 bis 17 Uhr können Interessierte ihr zudem bei der Restaurierung eines historischen Trierer Kochbuchs über die Schulter schauen. Dabei geht es unter anderem um Papier, Leder, Wasserzeichen und Restaurierungstechniken.
Das Museum am Dom lädt von 14 bis 16 Uhr zum Gespräch mit Restaurator Stefan Schu ein. Unter dem Titel "Frag doch den Restaurator!" geht es um die Untersuchung und Konservierung historischer Objekte und die Frage, wie mit Alterungsspuren umzugehen ist.
Im Rheinischen Landesmuseum öffnen sich von 14 bis 16 Uhr die Restaurierungswerkstatt und das Sammlungsdepot. Hier können Besucher:innen archäologische Funde unter dem Mikroskop betrachten und erfahren, wie Objekte untersucht, dokumentiert und langfristig bewahrt werden. Das Stadtmuseum Simeonstift richtet den Blick derweil um 10 und 15 Uhr auf die Ausstellung "Jüdisches Leben im Mittelalter". Die Führungen zeigen, welche Rolle Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit bei der Auswahl und Präsentation empfindlicher Exponate spielen.
Bereits am 15.10. führt Dr. Karl-Uwe Mahler um 15:30 Uhr durch die Kaiserthermen. Unter dem Titel "Vergangene und aktuelle Restaurierungen in den Kaiserthermen" geht es um die Geschichte und die heutigen Herausforderungen beim Erhalt der monumentalen römischen Anlage. Am 16.10. können schließlich Kinder von sieben bis elf Jahren im Rheinischen Landesmuseum selbst zu Restauratoren werden: Von 10 bis 12 Uhr entdecken sie historische Fundstücke und fertigen anschließend eine Gipskopie eines römischen Löwenköpfchens an.
Alle weiteren Informationen gibt's auf museumsstadt-trier.de.