Stadtleben Kultur

Vorfreude auf Marc Aurel 2025

Die Planungen für die nächste große Landesausstellung in Trier laufen

Erstellt am 27.09.2023

2025 findet die nächste große Landesausstellung in Trier statt – nach Konstantin und Nero stellen das Rheinische Landesmuseum und das Stadtmuseum Simeonstift dieses Mal den römischen Kaiser Marc Aurel und dessen Zeit in den Mittelpunkt. In beiden Häusern sind die Planungen bereits in vollem Gange.

Trier als Zentrum der Antike Deutschlands hat sich in der Vergangenheit als Standort für Schauen zur Römerzeit etabliert, welche tausende von Besucher:innen aus dem In- und Ausland anzogen – kein Wunder: An kaum einem anderen Ort in Mitteleuropa ist das antike Erbe heute noch so authentisch zu erleben wie in der ältesten Stadt Deutschlands. 2025 nehmen deshalb das Rheinische Landesmuseum und das Stadtmuseum Simeonstift 2025 den römischen Kaiser Marc Aurel und seine Herrschaft in den Blick.

Unter dem Titel "Marc Aurel. Kaiser, Feldherr, Philosoph" stellt das Rheinische Landesmuseum Trier das Leben und die Epoche des römischen Kaisers vor. Unter anderem gehören Münzen aus dem Trierer Goldschatz mit dem Portrait Marc Aurels zu den Ausstellungsstücken. Marc Aurel lebte von 121 bis 180 und war insgesamt 19 Jahre Kaiser des Römischen Reiches. In die Amtszeit des oft als Idealbild eines Staatsmanns beschriebenen, pflichtbewussten und selbstlosen Herrschers fällt auch der Bau von Triers Wahrzeichen, der Porta Nigra. Hier wird sich 2025 ebenfalls alles um den bekannten Kaiser drehen.

Derweil widmet sich das Stadtmuseum Simeonstift bei ihrem Ausstellungsteil "Marc Aurel – Bilder von der Guten Herrschaft" den Ideen, die bereits in der Antike, aber besonders seit der Neuzeit mit dem Kaiser verbunden werden. Hierbei spielt auch die Nähe des Kaisers zur griechischen Philosophie eine tragende Rolle. Zu den Ausstellungsstücken im Stadtmuseum zählt beispielsweise das Aquarell des Reiterstandbilds Marc Aurels auf dem Kapitolsplatz, gemalt 1898 während einer Studienreise vom Trierer Künstler und Professor der Trierer Kunstgewerbeschule August Trümper.

Neben den hauseigenen Original-Exponaten sollen nationale und internationale Leihgaben renommierter Museen aus ganz Europa das vielfältige Thema anhand von Gemälden, Skulpturen, Karikaturen und Fotografien bis hin zu Filmen in entsprechend gestalteten Museumsräumen lebendig werden lassen. Darüber hinaus gibt es während der mehrere Monate dauernden Ausstellung ein abwechslungsreiches Begleitprogramm für alle Altersklassen.

Weiterführende Infos gibt's auf trier-info.de.

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