Stadtleben

Zwangspause für die Gladiators

ProA setzt den 30. Spieltag aus

Das Corona-Virus macht auch vor der zweiten Basketball-Bundesliga nicht Halt. Nun hat die Ligaleitung die Konsequenzen aus den behördlichen Anordnungen gezogen und bekannt gegeben, dass der kommende Spieltag ausfällt.

Nach dem Sieg gegen die Nürnberg Falcons heißt es bei den Gladiators erst einmal Zwangspause. Wie die ProA bekannt gab, setzt der 30. Spieltag offiziell aus. Für die Trierer fällt damit die Partie am Freitag, dem 13.03., bei den Rostock Seawolves aus.

Die Ligaleitung begründet die Spielaufschiebungen in einer Pressemitteilung: „Aufgrund der Entwicklung in den vergangenen Tagen und den deutlichen Verschärfungen der Gesundheitsämter und Behörden in Bezug auf Veranstaltungen mit Zuschauern, sieht die Liga eine massive Ungleichheit bei der Austragung der Spiele. Zudem steht für die Liga die Gesundheit der Spieler, Trainer, Vereinsverantwortlichen und nicht zuletzt der Fans an oberster Stelle. Die deutlichen Einschränkungen in Bezug auf die Zuschauer bei der Austragung der Spiele führen bei einem Großteil der Vereine zu finanziellen Gegebenheiten, die die Liga gemeinsam mit den Vereinen in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in der kommenden Woche bewerten wird.

Um die Gesundheit aller Beteiligten nicht zu gefährden und nach intensiver Beratung hat die Liga entschieden, den 30. Spieltag in der ProA sowie die Playoff- und Playdown-Spiele in der ProB am kommenden Wochenende auszusetzen. Die Liga wird sich gemeinsam mit den Vereinen in der kommenden Woche in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über den weiteren Saisonverlauf beraten und abstimmen.“

Ob und inwieweit die kommenden Spieltage wie gewohnt stattfinden, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Derzeit scheint es wahrscheinlich, dass weitere Spiele verschoben werden müssen. Das könnte auch das kommende Heimspiel der Römerstrom Gladiators am 21.03. gegen die Eisbären Bremerhaven betreffen.

Aus diesem Grund setzten die Gladiators den Ticketverkauf für Heimspiel vorerst aus, wie Geschäftsführer Achim Schmitz erklärt: „Wegen der unabsehbaren Lage rund um die immer neuen Meldungen und Vorgaben zur Bekämpfung des Corona-Virus verkaufen wir bis auf Weiteres keine Karten für noch anstehende Heimspiele. Sollte es zu Spielabsagen kommen, informieren wir unsere Fans zeitnah über die genaue Handhabung und die Rückabwicklung von bereits gekauften Tickets.“