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Against the Storm

Anspruchsvoller Oldschool-Städtebau trifft düstere Fantasy und Roguelike.

Against the Storm von Eremite Games ist kein gewöhnliches Aufbauspiel, sondern verbindet Städtebau mit Roguelike-Elementen in einer düsteren Fantasywelt, in der euch ständig Naturgewalten und unbarmherzige Bedingungen das Leben schwer machen. Wer sich auf eine harte, aber lohnende Herausforderung einlassen möchte, findet hier ein komplexes und atmosphärisches Erlebnis.

Lang lebe der König!

Ihr schlüpft in die Rolle eines Vizekönigs, der in einer Welt nach einer großen Katastrophe immer wieder neue Siedlungen errichten muss. Die Umgebung ist geprägt von immer wiederkehrenden Stürmen, die alles zerstören, was nicht gut genug vorbereitet ist.

Dabei baut ihr nicht einfach nur Häuser, sondern müsst die Bedürfnisse verschiedener Völker erfüllen – Menschen, Biber, Harpyien, Frösche und Füchse – die alle ihre eigenen Ansprüche haben. Es ist nahezu unmöglich, es allen recht zu machen, was für einen ständigen Balanceakt sorgt. Und auch manchmal stressig sein kann.

Gut gemischt

Das Spiel glänzt durch seine Mischung aus Aufbau, Ressourcenmanagement und Roguelike-Mechaniken: Jeder Durchlauf spielt sich anders, da die Karten prozedural generiert sind und die Biome von einem Geisterwald bis zum Korallenwald reichen. Mit der Zeit wird die Welt feindseliger, die Königin ungeduldiger und die Herausforderungen größer.

Eure Aufgabe ist es, die Zufriedenheit der Bewohner hochzuhalten, Aufträge zu erfüllen und die schwelende Stadt mit Ressourcen zu versorgen. Scheitert ihr, beginnt ihr in der Schwelenden Stadt neu, könnt dort aber eure Fortschritte in Form von Boni und Verbesserungen investieren – ein Motivationsfaktor, der das Spiel trotz hoher Schwierigkeit zugänglich macht.

Dunkler Comic-Look

Die Atmosphäre ist düster und stimmig, mit einem Soundtrack, der die Spannung und Dramatik unterstreicht. Optisch erinnert das Spiel an eine Mischung aus klassischen Aufbausimulationen und modernen Indie-Titeln, mit liebevoll gestalteten Pixelgrafiken und detailreichen Umgebungen.

Allerdings ist Against the Storm kein Spiel für Einsteiger: Die Steuerung und die vielen Mechaniken werden nur spärlich erklärt, was gerade in den ersten Stunden zu Frust führen kann. Der Schwierigkeitsgrad ist hoch und die Ressourcen knapp, was das Spiel zu einer echten Herausforderung macht. Für Spieler, die sich gern tief in komplexe Systeme einarbeiten und sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen, ist das aber genau das Richtige.

Besonders hervorzuheben sind die abwechslungsreichen Biome, die unterschiedlichen Völker mit ihren speziellen Bedürfnissen sowie die Meta-Progression, die euch nach jedem Durchgang stärker macht. Das Spiel verzichtet bewusst auf klassische Kämpfe – die Natur selbst ist eure größte Gegnerin, und das Überleben hängt von kluger Planung und Anpassung ab.

Fazit

Against the Storm ist ein komplexer, fordernder Städtebau-Mix mit Roguelike-Elementen, der mit seiner düsteren Fantasywelt und der spannenden Meta-Progression überzeugt. Wer Herausforderungen liebt und sich gern in tiefgründige Systeme vertieft, findet hier ein echtes Juwel. Für Spieler, die schnelle Erfolge und ausführliche Hilfen bevorzugen, ist das Spiel hingegen weniger geeignet. Ein Geheimtipp für alle, die Aufbau mit Nervenkitzel und Atmosphäre verbinden wollen.

Erhältlich für: Xbox, Switch, PS, PC 
Webseite: eremitegames.com