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Battle Stations Blockade

Pixel im Krieg – und ihr seid am Abzug.

Beim ersten Blick auf die Screenshots dachte ich an eine Art World of Warships in Pixel-Optik. Doch Battle Stations Blockade von Mission Critical Studios spielt auf einem anderen Dampfer. Publisher eastasiasoft liefert euch hier einen Railway-Shooter, bei dem die Finger glühen. Bereit fürs Gefecht?

Auf Schienen übers Wasser

Bereits das Tutorial macht klar, wohin die Reise geht. Als Kommandeur eines gewaltigen Schlachtschiffs sollt ihr euren Feinden das Fürchten lehren. Wer ist der Feind und warum sind wir böse auf ihn? Ist doch egal. Ihr seid jetzt Teil der Marine und habt keine Fragen zu stellen. Battle Stations Blockade will euch gar nicht mit Story aufhalten, sondern euch einfach nur unterhalten.

Battle Stations Blockade spielt sich wie ein Railway-Shooter. Soll heißen: Ihr steuert das Schiff zu keiner Sekunde, sondern lasst steuern. Eure Aufgabe besteht darin, das Fadenkreuz über Gegner zu positionieren und den Abzug zu betätigen. Und meine Güte ist da viel los in den feindlichen Gewässern. Ihr bekommt es mit kleinen Booten, Minen, Geschützen, Fallschirmspringern, Flugzeugen, Raketen und Schlachtschiffen zu tun. Ein Glück, dass ihr genügend Munition dabei habt.

Leben gegen Tod

Der Abzug ruht eigentlich nie. Im ständigen Dauerfeuer wird auf Feinde geballert. Und ihr bekommt auch einiges ab. Da ihr viele Treffer nicht vermeiden könnt, hat Battle Stations Blockade ein interessantes System: Sobald ihr eine Gefahr aus dem Weg geräumt habt, erhaltet ihr dafür Lebenspunkte. Je mehr ihr abschießt, desto besser geht es euch. Eine simple Mechanik, die die Action ständig aufrechthält. Ich komme manchmal vor als säße ich an einem Arcade-Automaten mit unendlich Münzen. Irgendwie spaßig.

Damit der Spaß nicht so schnell aufhört, gibt euch Battle Stations Blockade ein Arsenal an Waffen mit. Mit dem Controller wechselt ihr schnell zwischen zehn verschiedenen Waffen hin und her. Allerdings solltet ihr aufpassen, wann ihr das macht. Der Wechsel kosten nämlich wertvolle Zeit. Die Munition ist unendlich, muss aber immer wieder mal nachladen von Waffe zu Waffe. Auch hier heißt es: Kennt eure Auswahl und nutzt die richtige Wumme zur richtigen Zeit.

Für jede Situation die richtige Ausrüstung

Damit meine ich, dass ich mit Torpedos besser Schiffe versenkt und nicht auf Flugzeuge ballert. Ferngesteuerte Raketen sind für dickere Gegner und Minen sprengen Kleingruppen schnell über den Haufen. Meine solideste Auswahl war die normale Schiffskanone. Diese rattert unaufhörlich durch die Gegend und zerlegt früher oder später alles.

Auf Dauer wird Battle Stations Blockade zwar etwas monoton, aber für schnell mal einen Level hier und da, macht es durchaus Laune. Für meinen Geschmack sind die Level aber einen Tick zu lange geraten. Hier wäre weniger tatsächlich mehr gewesen. Ein kleiner Tipp: Für erhöhten Spielspaß schnappt euch einen Freund oder eine Freundin an eure Seite. Dann könnt ihr gemeinsam die Gegner aufs Korn nehmen.

Fazit

Der pixelige Railway-Shooter Battle Stations Blockade könnte geradewegs aus einer Arcade-Halle aus den 1990er-Jahren stammen. Unterhaltsam und actionreich, aber nur für kurze Zeit. Wenn ihr nach einem langen Tag mal etwas den Kopf abschalten möchtet, dann ist dieser Titel genau das Richtige für euch. Einfach mal ballern, was das Zeug hält.

Erhältlich für: Xbox, PS, PC, Switch
Website: eastasiasoft.com/games/Battle-Stations-Blockade