In Below the Stone übernimmt der Spieler die Rolle eines Zwerges, der für sein Königreich Aufgaben in den Minen zu erfüllen hat. Einfach ist das nicht: Denn dort muss er wiederholt um sein Leben kämpfen. Schauen wir uns den Titel mal genauer an.
Gameplay
Aus eigener Erfahrung hat das Spiel zwei Hauptbestandteile, den eines Roguelikes und den eines Mining und Exploration Spieles, welche hier auf gute Art kombiniert werden. So bekommt Below the Stone seinen ganz eigenen Charme.
Der erste Bestandteil, auf den ich eingehen möchte, ist der Roguelike-Aspekt des Spieles. Vor jeder Tour in den Minen hat der Spieler sich eine Mission auszuwählen, die er oder sie während dem Aufenthalt in den Minen zu erfüllen hat. Diese variieren zwischen dem Sammeln bestimmter Materialen oder dem Töten bestimmter Monster. Die Missionen bringen auf der einen Seite Gold als Belohnung ein, aber auf der anderen Seite ist es nicht möglich, die Minen vor Beenden einer der gewählten Missionen zu verlassen.
Sollte man seine Mission erfüllt haben, so kann man eine Extraktion rufen. Diese braucht jedoch ein wenig und in dieser Zeit muss man in der Nähe des Extraktionspunktes bleiben. Das Problem dabei: Um dieses Gebiet erscheinen dauerhaft Monster, die der Spieler entweder töten oder vermeiden muss.
Sollte der Spieler sterben, wird er mit einem rostigen Schwert zurück in Königreich gebracht und man verliert alles, was man in seinem Inventar hatte. Dies mag frustrierend klingen, aber man hat auch die Option, Erze oder andere Materialien, die man auf dem anstehenden Trip in die Minen nicht braucht, in der Bank zu lassen, wo sie sicher verwahrt sind. So kann man für die Zukunft vorsorgen und das Risiko minimieren.
Nun zum zweiten Bestandteil von Below the Stone: dem Mining und Exploration Aspekt. Jedes Mal, wenn der Spieler in die Minen geht, werden diese neu generiert. Dies sorgt für Abwechslung und dafür, dass die Ressourcen nicht ausgehen. Um bei Ressourcen zu bleiben, das Spiel hat eine Variation an verschiedenen Erzen, die der Spieler nach und nach abbauen kann. Hier ist jedoch anzumerken, dass die besten Erze nicht in den Startbiomen zu finden sind, sondern ein wenig Suche und viel Minenarbeit brauchen.
Grafik
Below the Stone ist wie viele Indie Spiele ein Spiel mit 2D-isometrischer Perspektive und einem Artstil, der sehr an Pixelart erinnert, was das Spiel simpel und einladend erscheinen lässt, da trotz der niedrigen Auflösung die Modelle doch sehr gut gemacht sind. Eine kleine Pixelperle sozusagen.
Kampfsystem
Das Kampfsystem des Spieles ist nichts Außergewöhnliches, was es jedoch sehr intuitiv macht, trotz der Wahl zwischen Nahkampf oder Fernkampf. Wie alles im Spiel sind auch die anfänglichen Waffen nicht besonders gut und es ist die Aufgabe des Spielers, sein Arsenal mit besseren Waffen aus besseren Materialien zu verbessern. Ein netter Aspekt ist die Existenz von Tränken mit diversen Effekten, die dem Spieler in vielen Situationen hilfreich sein können.
Fazit
Below the Stone ist die Art von Spiel, in die man Stunden vertieft sein kann und nicht merkt, wie die Zeit vergeht, was durch zukünftige Updates nur noch besser werden kann. Laut den Entwicklern von Strollart ist es das Ziel, 10-12 NPCs mit Questlines einzubauen, welche den Spieler noch weiter antreiben, in die Minen zu gehen und diese zu erkunden. Wenn ihr also Lust auf ein pixeliges Abenteuer habt, dann schnappt euch die Picke und auf geht’s!
Erhältlich für: PC
Website: strollart.com