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Bridge Constructor Stunts

Mit Fingerspitzengefühl und Kreativität in ein explosives Chaos hinein.

Gleich mein erster Kontakt mit dem „Bridge Constructor“ hat mich süchtig gemacht: Vor ein paar Wochen bin ich mit dem „Portal“-Ableger gestartet und war hellauf begeistert – da haben sich zwei Marken gesucht und gefunden. Großartig! Also wollte ich wissen, wie sich die anderen BC-Ableger so schlagen und landete bei „Stunts“. Anstatt hier „nur“ Brücken zu bauen, kann ich mich diesmal sogar selbst hinters Lenkrad setzen – nun ja, ich kann Gas geben oder bremsen. Aber das reicht mir schon als Alleinstellungsmerkmal aus. Anfangs brettere ich noch recht zaghaft über die kurzen Strecken, werde dann aber immer mutiger: Mein alter Pick-Up wird dabei immer wieder auf eine harte Probe gestellt, wenn er durch Holzpaletten rast, rote Tonnen zum Explodieren bringt oder wie wild Saltos in der Luft dreht. Übertreibe ich es aber allzu sehr, geht der Wagen in Flammen auf – Game Over. Die ersten paar Missionen machen schon mal Laune.

Stuntman oder Ingenieur?

Sehr bedacht bekomme ich nach und nach die Werkzeuge in die Hand, um mir selbst Sprungschanzen oder Überbrückungen zu bauen. Diese sollten einiges aushalten, wenn ich später sogar mit einem Sattelschlepper auf Detonationskurs gehe. Die Mischung zwischen selbst bauen und dann auch selbst fahren (bei den anderen Ablegern übernimmt das nämlich die KI) geht voll auf. Ein klein wenig Fingerspitzengefühl ist da schon verlangt. Als kleines Leckerli haben die Entwickler auf der Strecke noch einige Extras eingebaut, die euch zu Höchstleistungen anspornen sollen – bei mir hat das geklappt. Sammelt ihr beispielsweise Sterne, so erhöht sich eure Punktzahl dramatisch durch einen Multiplikator.

Noch besser wird’s, wenn ihr eine goldene Schraube einsammelt, von denen in jedem Kapitel fünf versteckt sind – also nicht auf jeder Strecke. Aber Vorsicht: Die Schrauben sind an ziemlich kniffligen Stellen. Erst ab Ende der Kampagne, die euch sanft in die Spielmechanik einführt, müsst ihr schon etwas um die Ecke denken, wenn ihr eine Strecke mit Bravour meistern wollt: Vom Knobelaspekt wird „Stunts“ von seinen anderen „Bridge Constructor“-Kollegen deutlich überholt. Hier steht eher die Action im Vordergrund, als das komplizierte Errichten von Brücken – herausfordernd ist es am Ende aber dennoch.

Fazit

Wer vom normalen „Bridge Constructor“ oder dem „Portal“-Ableger genug hat, kann sich gerne „Stunts“ widmen, da es hier wesentlich gemütlicher zugeht – zumindest was die Schwierigkeit der Rätsel angeht. Actionmäßig gibt das Spiel so viel Gas, dass man glauben könnte, es wolle Michael Bay gefallen – vielleicht tut es da ja auch. Jedenfalls explodieren hier Sachen am laufenden Band. Spaß macht das jedenfalls. Neuerdings können sich auch PS4-Besizter an den kreativen Explosionen erfreuen. Daumen hoch!

Erhältlich für: PS4, Xbox One, PC, Android, iOS
Website: headupgames.com