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Crashy (Kosmos)

Der Panda, der purzelt und trotzdem weiterrollt.

Crashy ist ein abenteuerlustiger, kleiner Panda, der auf einem großen motorisierten Ball unterwegs ist. Sobald er gegen etwas stößt, fällt er runter, aber findet immer wieder sein Gleichgewicht. Klingt lustig? Ist es auch.

Ich finde Crashy insgesamt super. Besonders toll: Mein siebenjähriger Sohn hat ihn allein innerhalb von zwei Stunden aufgebaut. Das ist ein starkes Zeichen für die klare Anleitung und den motivierenden Spaß dahinter. Aber schauen wir uns das mal genauer an.

Aufbau und MINT-Spaß

Wie gesagt: Der Aufbau ist einfach und schnell erledigt. Gemeinsam haben wir keine zwei Stunden gebraucht. Mit kurzen, einfachen Schritten wird der Roboter startklar.

Ihr benötigt aber dennoch gute Werkzeuge, dass es schnell vorangeht: ein Seitenschneider und eine Feile sind Pflicht. Sonst werdet ihr beim Aufbau nicht viel Freude haben. Insbesondere die Feile sorgt dafür, dass Crashy rund läuft und ihr keine spitzen Teile habt.

Echtes Stehaufmännchen

Crashy selbst ist sehr robust und hält auch wilden Spielrunden stand. Dank einfacher Handhabung ist er sofort startklar. Sein Geheimnis liegt in den drei kleinen Gewichten in seinem Po. So ist der Panda quasi wie ein kleiner Boxsack, der sich immer wieder senkrecht hinstellt.

Sehr amüsant fand mein Sohn die bebilderte Anleitung samt kurzer Geschichte zu Crashy und seinen Abenteuern. Die Idee zu dem Chaosball stammt laut der Story von einem Mistkäfer, der seinen Ball rollt. Hier punktet Kosmos mit Kreativität.

Das Experimentierset verbindet witzige Action mit spannenden Aha-Momenten. Es ist für Kinder ab sechs Jahren gedacht und fördert wichtige MINT-Kompetenzen. Crashy bringt Action und erste Programmiererfahrung ins Kinderzimmer. Moment! Programmieren? Ja, zumindest auf rudimentäre Art und Weise.

Programmieren ohne Bildschirm oder App

Über seine zwei Befehlsräder können Kinder seine Bewegungen ganz leicht selbst bestimmen. Jedes Rad besteht aus sechs Teilen, die nach außen jeweils mit Rillen fürs Zahnrad enden. Jedes einzelne Teil sorgt dafür, dass Crashy geradeaus fährt. Jetzt kommt der Clou: die einzelnen Teile lassen sich nach innen schieben, so dass sie keinen Kontakt mehr zum Motor bzw. Antrieb haben.

Schiebt ihr nun ein Teil auf dem linken Rad nach innen, so dass der Motor es nicht greifen kann, fährt Crashy für diesen Abschnitt mit nach links. Klingt jetzt wesentlich komplizierter als es eigentlich ist. Kinder haben schnell den Dreh raus und können munter experimentieren. So werden sie ohne Bildschirm und ohne App an erste Programmierprinzipien herangeführt. Das ist ein großer Vorteil: Kein Tablet, keine App, direkt am Roboter.

Spiele aus der Anleitung wie „Hindernis voraus!“ oder „Volltreffer!“ bringen Action ins Kinderzimmer. Sie geben Fahrmanöver vor, die die Kinder nachprogrammieren sollen.

Das kleine Problem mit den Rädern

Einzig die kleinen Räder mit dem Gummi drum herum laufen etwas unrund. Das bewirkt, dass Crashy öfter als nötig auf die Nase fliegt. Das ist kein riesiges Problem, aber es reduziert den Spaß etwas. Die Räder könnten etwas fester oder besser abgestimmt sein. Aber das ist dann alles an Kritik, die ich habe.

Fazit

Crashy ist ein super Gadget für Kinder. Mein siebenjähriger Sohn hat ihn allein aufgebaut. Das allein ist ein starkes Plus. Zudem ist das Modell echt niedlich: Der Panda purzelt, fällt runter, steht wieder auf und rollt weiter. Das ist lustig und macht Spaß.

Die Räder laufen leider etwas unrund. Crashy fliegt öfter als nötig auf die Nase. Was jetzt nicht so schlimm ist, aber die Herausforderungen noch schwieriger macht. Aber insgesamt ist Crashy ein tolles, actionreiches Set. Es verbindet Action mit Programmieren und fördert MINT-Kompetenzen. Für Kinder ab sechs Jahren ist Crashy ein starkes Experimentierset. Es braucht keine App, keinen Bildschirm und macht sofort Spaß.

Webseite: kosmos.de/de/crashy_1621346_4002051621346