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Crisis Core – Final Fantasy VII – Reunion

Zack Fair mit 60 Bildern pro Sekunde.

Crisis Core – Final Fantasy VII – Reunion erzählt die Vorgeschichte von Final Fantasy VII. Ihr schlüpft in die Rolle von Zack Fair, einem jungen SOLDIER, der zwischen Heldenverehrung, militärischen Geheimnissen und einer zunehmend düsteren Wahrheit landet.

Die ursprüngliche Reunion-Version erschien 2022 auch für Nintendo Switch. Die neue Switch-2-Fassung ist kein Story-Update und bringt keine neuen Missionen mit. Sie konzentriert sich auf Technik, Präsentation und eine flüssigere Steuerung.

Zwei Grafikmodi

Die größte Neuerung ist die Wahl zwischen Performance- und Grafikmodus.

Im Performance-Modus zielt das Spiel auf 60 Bilder pro Sekunde. Das passt hervorragend zum aktiven Kampfsystem, weil Zack schneller reagiert und Ausweichen sowie Kombos direkter wirken. Der Grafikmodus setzt dagegen auf höhere Bildqualität, bessere Texturen, Licht, Reflexionen und Effekte, läuft dafür mit 30 fps.

Beide Modi sehen deutlich besser aus als die alte Switch-Version. Die Switch-2-Fassung kommt optisch näher an die Versionen für PS5 und Xbox heran. Für mich bleibt der Performance-Modus trotzdem die beste Wahl, weil das Kampfsystem stark von der flüssigeren Darstellung profitiert.

Schnellere Ladezeiten

Auch bei den Ladezeiten legt die Switch 2 zu. Der Start bis zum Titelbildschirm dauert etwa zwölf Sekunden, ein früher Spielstand ist nach ungefähr drei bis vier Sekunden geladen. Die ursprüngliche Switch-Version benötigt dafür rund 22 bis 23 Sekunden beziehungsweise neun bis zehn Sekunden.

Das klingt zunächst nach einer kleinen Verbesserung. Bei einem Spiel, das regelmäßig zwischen Missionen, Menüs und Einsatzgebieten wechselt, macht sich der Unterschied aber angenehm bemerkbar.

Zack kämpft weiterhin flott

Am eigentlichen Kampfsystem hat sich nichts Grundlegendes geändert. Zack greift in Echtzeit an, weicht aus, blockt und nutzt Materia für Magie sowie Spezialfähigkeiten. Die DMW-Walze bleibt ebenfalls erhalten. Sie beeinflusst Kämpfe mit zufälligen Effekten und schaltet gelegentlich Limit-Attacken frei.

Die Switch-2-Version spielt sich dank der höheren Bildrate angenehmer, fügt aber keine neuen Gameplay-Systeme hinzu. Wer also eine überarbeitete Mechanik oder zusätzliche Komfortfunktionen wie bei den neueren Final-Fantasy-VII-Remake-Spielen erwartet, wird enttäuscht sein.

Der große Haken

Für Besitzer der Switch-Version ist die Veröffentlichung schwer zu rechtfertigen. Es gibt keinen Upgrade-Pfad, keinen Besitztransfer und keine Möglichkeit, vorhandene Speicherstände zu übernehmen. Die Switch-2-Version ist ein separates Produkt zum Vollpreis.

Ihr müsst also komplett neu anfangen, selbst wenn Zack auf eurer alten Switch bereits viele Stunden unterwegs war. Für Neueinsteiger ist das kein Problem. Wer das Spiel bereits besitzt, sollte dagegen auf einen Rabatt warten oder sich genau überlegen, wie wichtig ihm 60 fps und die verbesserte Darstellung sind.

Fazit

Crisis Core – Final Fantasy VII – Reunion ist auf der Switch 2 die technisch beste Version des Spiels. Die 60 fps im Performance-Modus, die höhere Bildqualität und die kürzeren Ladezeiten machen das Abenteuer deutlich angenehmer.

Inhaltlich bleibt aber alles beim Alten. Es gibt keine neue Geschichte, keine zusätzlichen Missionen und keine großen Gameplay-Verbesserungen. Neueinsteiger bekommen damit ein sehr gutes Final-Fantasy-VII-Prequel für unterwegs. Besitzer der alten Switch-Fassung erhalten dagegen eine sichtbar bessere, aber teuer erkaufte Neuauflage.

Erhältlich für: Xbox, PS, PC, Switch 
Webseite: square-enix.com/ffvii/de/games/crisis-core/buy