Der Titel ist Programm: Mit Damn! bringt 7 Raven Studios einen Twin-Stick-Shooter auf den Markt, der schnelle Reflexe und eine Vorliebe für explosive Action verlangt. Das Spiel verspricht „leicht zu lernen, schwer zu meistern“-Gameplay, eine Vielzahl an Waffen und 25 abwechslungsreiche Missionen. Aber liefert es wirklich das, was der Titel verspricht?
Einfach zu verstehen, teilweise schwer zu überleben
In klassischer Twin-Stick-Manier steuerst du deinen Charakter mit einem Stick und zielst bzw. schießt mit dem anderen. Klingt simpel? Ist es auch – zumindest am Anfang. Doch schon nach den ersten Missionen zieht der Schwierigkeitsgrad spürbar an, und plötzlich wirst du von Wellen feindlicher Roboter eingekreist, während du verzweifelt versuchst, deine Munition im Blick zu behalten. Gerade der erste Boss-Fight kann anstrengend werden.
Der Kampagnenmodus bietet 25 Missionen mit unterschiedlichen Zielen: Mal musst du Geiseln retten, mal feindliche Basen zerstören oder schlicht einen dicken Boss legen. Die Missionen sind kurz und knackig – perfekt für schnelle Sessions –, aber sie wiederholen sich in ihrer Struktur etwas zu oft. Dennoch sorgt die Mischung aus Zielen und Gegnerwellen für Abwechslung.
Für alle, die sich gerne beweisen möchten, gibt es den Arena-Modus. Hier kämpfst du gegen endlose Wellen von Gegnern und versuchst, so lange wie möglich zu überleben. Dieser Modus ist ideal für Highscore-Jäger und bietet eine zusätzliche Herausforderung - wenn auch nicht sehr innovativ.
Waffenarsenal: Für jeden etwas dabei
Die Auswahl an Waffen ist ganz nett und sorgt für Abwechslung im Gameplay. Von der klassischen Shotgun über den Flammenwerfer bis hin zum Raketenwerfer oder dem Redirect Laser – jede Waffe hat ihre eigene Mechanik und erfordert ein anderes Vorgehen. Besonders Spaß macht es, verschiedene Kombinationen auszuprobieren, um die perfekte Strategie für jede Mission zu finden.
Explosionen okay, Umgebungen flop
Optisch liefert Damn! nicht sonderlich viel. Die Explosionen sind in Ordnung, die Animationen flüssig und die Gegnerdesigns abwechslungsreich genug, um nicht komplett langweilig zu werden. Allerdings wirken die Umgebungen eher generisch – viele Räume sehen ähnlich aus und bieten wenig visuelle Abwechslung.
Einfacher Einstieg
Damn! ist leicht zugänglich und perfekt für Einsteiger ins Genre geeignet. Doch Vorsicht: Der Schwierigkeitsgrad steigt rasch an, was vor allem in späteren Missionen frustrierend sein kann. Für erfahrene Spieler bietet das jedoch genau die richtige Herausforderung.
Fazit
Damn! ist ein netter Twin-Stick-Shooter, der vor allem durch sein schnelles Gameplay und das abwechslungsreiche Waffenarsenal punktet. Zwar fehlt es dem Spiel an visueller Vielfalt und langfristiger Motivation, doch für kurze Sessions oder Fans des Genres ist es definitiv einen Blick wert.
Erhältlich für: PS, PC, Xbox, Switch
Webseite: 7ravenstudios.com/game/damn