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Death Kid

Maskenkind im Zeitloop: Arcade-Action mit Roguelite-Kick.

Manchmal braucht es keine große Story, sondern einfach nur knallharte Action, einen coolen Look und das Gefühl, dass jeder Run zählt. Death Kid von Take IT Studio! liefert genau das – und noch ein bisschen mehr.

Maskiert, mysteriös, motivierend

Schon das Intro macht neugierig: Ein Kind mit Maske, gefangen in einer Zeitschleife, stürzt sich immer wieder in einen düsteren Brunnen voller Monster und Gefahren. Nur sehr kryptisch bekommt ihr die Story erzählt und dürft ein wenig miträtseln.

Die Präsentation erinnert an klassische Arcade-Brawler, gepaart mit modernen Roguelite-Elementen – und das alles in einem angenehm düsteren Pixel-Comicstil. Wer schnelle Action und knackige Herausforderungen mag, ist hier sofort zu Hause.

Gameplay: Arena-Brawler trifft Roguelite

Das Herzstück von Death Kid ist das Arena-Gameplay. Ihr kämpft euch durch kompakte, runde Arenen, in denen euch Wellen von Gegnern, Fallen und kleine Bossfights erwarten. Die Steuerung ist direkt und flott, Angriffe fühlen sich wuchtig an und Ausweichmanöver sind ein Muss, wenn ihr nicht schon nach wenigen Sekunden das Zeitliche segnen wollt. Jeder Run ist anders, da ihr ständig neue Fähigkeiten oder Boni bekommt, die euch das Leben einfacher machen.

Was das Spiel besonders macht, ist die gelungene Mischung aus Arcade-Tempo und Roguelite-Progression: Nach jedem Durchgang sammelt ihr Erfahrung und schaltet neue Fähigkeiten oder passive Boni frei, die euch im nächsten Versuch Vorteile bringen. So wird aus jedem Scheitern ein Schritt nach vorn – und das motiviert enorm, immer wieder „nur noch einen Run“ zu wagen.

Abwechslung & Motivation: Power-Ups und Meta-Progression

Die Auswahl an Power-Ups sorgt für viel Abwechslung. Zufällig entscheidet das Buch der Toten, welche Boni oder Fähigkeiten ihr als Nächstes freischalten könnt. Das stellt euch oftmals für knifflige Entscheidungen.

Manche setzen auf rohe Gewalt, andere auf clevere Defensive oder flinke Ausweichmanöver. Die Meta-Progression ist fair: Ihr werdet mit jedem Versuch ein bisschen stärker, was gerade bei den knackigen Bossen für echte Erfolgserlebnisse sorgt. Und dabei ist die Prämisse eigentlich recht simpel: Haltet immer so lange durch, bis die Zeit abgelaufen ist. Innerhalb der Zeit muss mindestens eine eurer drei Siegelbrecher überleben.

Flüssig, stylisch, stimmungsvoll

Optisch punktet Death Kid mit einem stimmigen Retro-Comic-Look, der düster, aber nie zu grimmig wirkt. Das Gabze erinnert ziemlich stark an einen NES-Titel, den es so nie gegeben hat. Die Animationen sind flüssig, die Effekte knallen ordentlich und die Musik treibt das Tempo an. Auf allen Plattformen – egal ob PC, Switch oder PlayStation – läuft das Spiel stabil und lädt blitzschnell nach.

Ein paar kleine Wermutstropfen gibt’s natürlich: Der Schwierigkeitsgrad ist von Anfang an hoch und kann gerade Einsteiger schnell frustrieren. Die Story bleibt dezent im Hintergrund, was für Arcade-Fans kein Problem ist, Story-Liebhaber aber enttäuschen könnte. Außerdem sind die Arenen zwar nett gestaltet, aber nach einigen Stunden wünscht man sich noch mehr Umgebungen und Bossvielfalt.

Fazit: Roguelite-Action für Adrenalinjunkies

Death Kid ist ein schnelles, forderndes Arena-Roguelite, das mit motivierender Progression, stylischem Look und jeder Menge Action punktet. Wer auf knackige Herausforderungen, Arcade-Feeling und das ständige Streben nach dem perfekten Run steht, bekommt hier ein echtes Suchtspiel. Für zwischendurch, zum Abschalten oder um etwas Dampf abzulassen – Death Kid macht Laune, bringt das Herz zum Rasen und lässt einen garantiert nicht so schnell los.

Erhältlich für: PS, Switch, PC, Xbox 
Webseite: takeitstudio.com/projects/death-kid