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Fall Guys

Spaßiger Irrsinn: Fast so als wäre Takeshi auf einem Kindergeburtstag eingeladen.

Für die meisten muss ich eigentlich nichts mehr zu Fall Guys sagen. Es ist buntes Chaos mit Spaßgarantie. Nun aber hat sich etwas geändert: Die kostümierten Bohnen sind von der Playstation und dem PC zu anderen Konsolen übergesiedelt – und das Free-to-Play. So kam ich auch in den ersten Kontakt mit diesem Titel.

Nostalgietrip

Wenn mich jemand fragt, um was es bei Fall Guys geht, frage ich zurück: Kennst du Takeshis Castle? Falls ja, dann wisst ihr, wie Fall Guys abläuft. Takeshis Castle war in den 90er-Jahren eine sehr spaßige Show, die ich liebend gerne geschaut habe. In der japanischen Sendung ging es um Folgendes: 100 Leute treten an, um Takeshis Burg zu erobern. Dazu müssen sie eine Reihe von Herausforderungen bestehen, die unterschiedliche Fähigkeiten erfordern. Mal geht es um Geschwindigkeit, Geschick, Ausdauer, Logik, aber auch einer gehörigen Portion Glück. Und genau diese Elemente übernimmt Fall Guys.

Grundsätzlich läuft Fall Guys immer nach dem gleichen Prinzip ab: Ihr startet einen Wettbewerb, hier Show genannt, und müsst versuchen bis zum Ende durchzuhalten. Die einzelnen Herausforderungen werden zufällig bestimmt. Es gibt Wettrennen, Überlebensspiele, Logik-Passagen oder Geschicklichkeitseinlagen. Dabei geht es immer recht chaotisch zu, was auch so erwünscht ist. Doch was sorgt für dieses amüsante Chaos? Schauen wir mal genauer hin.

Casual für alle

Da wäre zunächst die Steuerung: Ihr habt nicht viele Interaktionsmöglichkeiten. Ihr könnt laufen, springen, ach vorne hechten und greifen. Das war’s. Damit sollten auch Casual-Spieler:innen ganz leicht ins Spiel kommen. Und das macht den meisten Spaß aus. Dann wäre noch die Tatsache, dass Crossplay unterstützt ist. Hier treten also Bohnen aus allen Systemen gegeneinander an.

Als letztes tragen die super designten Herausforderungen zur heiteren Stimmung bei: Hier ist alles knallbunt in Bonbon-Farben gehalten und perfekt auf Chaos abgestimmt. Viele der Laufstrecken beispielsweise beinhalten Elemente, die schnell umherwirbeln, wackeln, hervorschießen oder pendeln. Wenn dann eine Bande von 60 Leuten gleichzeitig darüber laufen wollen, könnt ihr euch vorstellen, was passiert.

Solltet ihr viel Glück und Können gezeigt haben, dann dürft ihr nach der Finalrunde (meist ist das die fünfte Herausforderung) eine Krone ergattern. Damit schaltet ihr neue Kostüme, Muster, Namensschilder oder Accessoires frei. Diese tragen dann zu eurem eigenen Stil bei. Aber auch mit der reinen Teilnahme an einer Show bekommt ihr Erfahrungspunkte. Diese normalen EPs schalten auf einer weiteren Liste Objekte frei. Kurz gesagt: Wer viel spielt, hat bald auch eine gute Auswahl an Kleindungsmöglichkeiten. Die bunten Kostüme lassen mich immer wieder mal grinsen. Hier ist wirklich nichts ernst zu nehmen.

Kleine Anlagen gefällig?

Einen kleinen Nachteil gibt es aber auch an dem neuen Free-to-Play-Modell: Es ist nun schon einiges an Grinding nötig, um in höhere Erfahrungslevel zu kommen. Das soll früher anders gewesen sein. Und mit Free-to-Play kommen natürlich auch Bezahlelemente mit ins Spiel. Das äußerst sich darin, dass ihr verschiedene Kostüme nur gegen eine Bezahlung bekommen könnt. Das ist aber in einem vertretbaren Rahmen, da es sich nur um optische Anpassungen handelt. Spielerisch ändert sich dabei rein gar nichts.

Fazit

Fall Guys wird dem großen Hype durchaus gerecht. Es ist ein spaßiges, sehr kurzweiliges Spielchen für zwischendurch, aber auch mal für längere Sessions. Das Konzept ist so simpel, wie unterhaltsam und spricht damit eine sehr breite Spielerschaft an. Persönlich tauche ich immer wieder gerne in die einzelnen Herausforderungen ein. Die Motivation entsteht auch dadurch, dass Fall Guys immer wieder neue Events für euch bereithält, die allesamt bestimmte Aspekte unterstreichen – sehr löblich. Ich bin bereits gespannt, was die Zukunft bringt. Bis dahin versuche ich die Krone noch öfters zu ergattern.

Erhältlich für: Xbox, PS, PC, Switch
Website: fallguys.com/de