Unterhaltung Games

Fast & Furious: Spy Racers – Der Aufstieg von SH1FT3R

Abgefahren: ein arcadiger Rennspielspaß für Fans und Nachwuchsfahrer.

Den Netflix-Junkies unter euch wird es ein Begriff sein, denn Spy Racers – der Aufstieg von SH1FT3R basiert nicht bloß auf der Fast & Furious Kinofilm-Franchise, sondern vielmehr auf der Serie. Schnallt euch an und erfahrt in unserem Test, ob es im Videospiel von 3DCloud und dem britischen Publisher Outright Games ebenso rasant und unterhaltsam zugeht.

Habt ihr das Zeug zum Sieg?

Zur Story: Ihr schließt euch Tony Toretto und seinen Spy Racers an, um mit ihnen in einem Rennturnier auf der ganzen Welt gegen die wiedererstarkte kriminelle Rennorganisation SH1FT3R anzutreten. Und hier müsst tief in die Trickkiste greifen, denn eure Gegner scheuen nicht davor zurück, euch das Leben mit dem ein oder anderen unfairen Trick schwer zu machen. Dies könnt ihr im Singleplayer tun, mit einem Freund im Koop-Modus oder mit bis zu fünf anderen Spielern im Onlinemodus.

Eure fahrbaren Untersätze verfügen über eine mäßig ausdefinierte Fahrphysik mit dem Fokus auf das Driften, um enge Kurven und Abzweigungen möglichst schnell zu überwinden. Je mehr Drifts und Tricks ihr macht desto schneller füllt sich eure Spezialanzeige. FF: Spy Racers fällt also eher in die Kategorie Action-Funracer als dass es eine Rennsimulation à la Gran Turismo darstellt. Ähnlich wie bei Mario Kart stehen euch Items zur Verfügung, die ihr allerdings nicht nach dem Zufallsprinzip beim Durchfahren von Boxen erhalten.

Vielmehr verfügt jedes Fahrzeug über vier verschiedene Special Moves – ein Schuss nach vorne, eine Falle als Defensivwaffe, ein Turboboost und eine je nach Vehikel unterschiedliche Aktion. Je nach Move benötigt ihr unterschiedlich viel Energie eurer Spezialanzeige – während der Frontalschuss nur ein Viertel der Energie benötigt, verschlingt der Turboboost schon dreiviertel. Zur besseren Orientierung wird euch eine dynamische Streckenkarte eingeblendet, denn oftmals gibt es mehrere Abzweigungen auf den Strecken.

Mit der Steuerung könnt ihr euch in einem kurzen Tutorial vertraut machen, welches ihr aber auch überspringen könnt. Prinzipiell hat man hat den Dreh ziemlich schnell raus, denn neben dem Driften über die Schultertaste merkt ihr euch noch die Tasten für die besagten Special Moves.

Mehr Erfolg = mehrere Charaktere

Ebenso ist der Spielfortschritt simpel gehalten. Mit jedem Sieg erhaltet ihr Geld, sogenannte Yoka-Coins, die ihr dann in neue Skins oder Charaktere investiert. Auch gibt es zu Beginn nur eine Handvoll Strecken, die ihr dann nach und nach freischaltet. Mir gefällt dieses einfach gehaltene Format, und es unterstreicht auch den Fokus auf die etwas jüngere Zielgruppe.

Grafisch wird man nicht ins Staunen geraten, aber die verschiedenen Strecken sind dennoch nett gestaltet – und das ist jetzt nicht zu negativ gemeint – und bieten von ihren Themen reichlich Abwechslung. Mal duelliert ihr euch in der Innenstadt, ein anderes Mal an den Stränden von Santa Monica oder sogar auf einem Friedhof für ausrangierte Schiffe. Viel wichtiger – alles läuft flüssig und ohne Ruckeln ab, auch bei aktiviertem Turboboost und mit mehreren Fahrzeugen auf dem Screen.

Fazit

Nachdem die ersten paar Rennen doch recht einseitig verliefen, stellt sich FF: Spy Racers insgesamt doch als ziemlich unterhaltsames Spiel heraus. Für ein schnelles Rennen finden Anfänger einen raschen Einstieg, und durch das Freischalten weiterer Strecken wird die Motivation und der Dauerspaß aufrechterhalten. Alles in allem also ein Spiel, das es zu Zocken lohnt, besonders natürlich für Fans der Serie.

Erhältlich für: Switch, Xbox, PlayStation
Website: outrightgames.com/de/games/fast-furious-spy-racers-der-aufstieg-von-sh1ft3r