Fusion Paradox wandelt auf den Spuren vieler Genre-Kollegen. Das Indie-Abenteuer von vereint Twin-Stick-Shooter mit Rogue-Like, wie es schon andere Spiele vor ihm getan haben. Doch in einem Punkt unterscheidet sich Fusion Paradox von den anderen. Schauen wir uns das an.
Die böse Wissenschaft
Die Welt ist dem Untergang gewidmet – mal wieder. Diesmal waren es Wissenschaftler, die durch Phasenverschiebung den Untergang eingeläutet haben. Denn dadurch kam eine merkwürdige Krankheit zum Vorschein, die alle zu willenlosen Killern macht. Und an dieser Stelle tretet ihr auf den Plan.
Bewaffnet mit einer Art Laserkanone sollt ihr den Ursprung des Bösen erledigen. Dazu sprintet, rollt und ballert ihr euch durch zufallsgenerierte Level aus der Iso-Ansicht. Raum für Raum befreit ihr so von den Anomalien. Unterwegs findet ihr neue Waffen, Schlüssel und natürlich ein paar versteckte Schätze. Soweit, so gewöhnlich. Aber Fusion Paradox kann auch etwas stressiger werden.
In welcher Phase des Lebens?
Das liegt unter anderem an der Vielzahl der Gegner, die auf euch zu stürmen. Doch damit lässt sich gut umgehen. Nur könnt ihr nicht alle von ihnen direkt ausschalten. Warum? Weil sich Gegner in verschiedenen Phasen befinden. Es gibt blaue und gelbe Phasen sowie neutrale. Für blaue und gelbe Gegner müsst ihr deren Phase annehmen, um sie auszuknipsen. Das hört sich jetzt komplexer an als es ist. Mit einem simplen Knopfdruck schaltet ihr euch zwischen den Phasen hin und her.
Auf diese Weise umgeht ihr auch Hindernisse. Spaziert zum Beispiel durch gelbe Türen, wenn ihr in der gelben Phase seid. Oder wandert unbeschadet durch Fallen der anderen Farbe. Wenn aber Gegner aus unterschiedlichen Phasen gleichzeitig auf euch losgehen, kann Fusion Paradox stressig werden. Allerdings haben die Phasen noch eine Besonderheit: In jeder Phase habt ihr eure eigenen Lebenspunkte. Wird es also mal in Blau sehr knapp, wechselt ihr einfach zu Gelb. Man gewöhnt sich nach einer Weile daran.
Verpixeltes Ende
Grafisch wandelt Fusion Paradox auf den Faden eines Low-Polygon-Titels. Soll heißen: Erwartet keine High-End-Grafik, sondern eine bunte Pixel-Optik mit Retro-Charme. Aber das passt wunderbar zum Inhalt und stört keineswegs.
Fazit
Fusion Paradox bietet motivierende Unterhaltung für zwischendurch. Ein, zwei Anläufe pro Abend gehen eigentlich immer. Und was anfangs noch etwas stressig wirken mag mit der Phasenverschiebung, geht schnell ins Blut über. Solltet ihr auf Twin-Stick-Shooter für nebenher stehen, dann ist Fusion Paradox eine gute Wahl.
Erhältlich für: PC, Switch, Xbox, PS
Website: store.epicgames.com/de/p/fusion-paradox-31b28a