Charmanter Empfang – ganz im Sinne des Teams von Cosmocover – und eine wirklich detailverliebte Bude: Willkommen am Stand von Good Sheperd Entertainment. Genauso verrückt wie die Vorgespräche war dann auch die Präsentation von dem neu angekündigten Spielchen namens „Eternal Cylinder“. Darin schlüpft ihr in die Rolle eines putzigen Aliens, der durch eine wirklich stimmige Welt huscht und diese erforscht. Doch für lange Ruhepausen habt ihr keine Zeit – auch wenn die Umgebung fantastisch und sehr stimmig wirkt. Denn am Horizont rollt ein riesiger Zylinder heran, der alles und jeden zermalmt, was ihm in den Weg kommt. Ja, das Konzept ist erfrischend anders hier: Ihr habt also die Aufgabe diesem Ding zu entkommen, indem ihr andere Objekte oder Wesen aufsaugt und deren Kräfte nutzt, Allianzen mit anderen Aliens bildet und mit Kraftfeldern für den kurzzeitigen Stillstand des Zylinders sorgt. Echt abgefahren und einer meiner persönlichen Geheimtipps auf der diesjährigen gamescom.
Poster von Arnold Schwarzenegger an der Wand? Check! Neongrafiken querbeet? Check! Coole Spiele im Retro-Look? Check! Bei DotEmu und der Arcade Crew durfte ich mir „Streets of Rage 4“ anschauen – eine Wiederbelebung des klassischen Beat’m Up Wahnsinns. Das Spiel selbst ist eine solide Fortsetzung, die Lust auf mehr macht – besonders mit Freunden im Schlepptau. Doch das Spiel inmitten dieser nostalgischen Retro-Atmosphäre zu genießen, war definitiv ein tolles Erlebnis. Selbst wenn „Streets of Rage 4“ nicht so gut gewesen wäre, hätte es dank des tollen Standes doch aus den anderen Terminen hervorgestochen – nice. Sobald der Titel in den nächsten Wochen veröffentlicht wird, erfahrt ihr mehr über Segas Traditionsreihe. Mein erster Eindruck: Das kann was werden!
Willkommen im Candy-Land: Die nette Dame am Eingang von Devolvers-Gaming-Höhle begrüßte mich und meinen Kollegen mit ein paar Lollypops und lud uns dann in den Stand ein. Hier war es im wahrsten Sinne des Wortes „echt süß“ – was allerdings nicht ganz zu unserem Anspieltermin von „Carrion“ passte. Denn darin geht es ziemlich brutal zu: Als ausgebüchstes Experiment übernehmt ihr in dem Metroidvania-Titel die Rolle des Monsters. Dieses Monster – eine Art Blob, der mächtig Hunger hat – ernährt sich zunächst von den ahnungslosen Wissenschaftlern und wächst dadurch zu gigantischer Größe heran. Hört sich brutal an, ist auch eine sehr blutige Angelegenheit. Allerdings wird es dadurch entschärft, dass „Carrion“ in einer bunten Pixelpracht über den Bildschirm huscht. Ein Titel, der sich in mein Gedächtnis gegraben hat – ebenso wie der süße Stand.