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Heavy Metal Machines

Konkurrenz zur Rocket League? Jedenfalls geht es hier explosiv zur Sache.

Nach all den neuen Releases für die Next Gen Konsolen haben wir nun wieder mal einen interessanten Free-to-play Titel auf unserer Testliste. Wenn ihr auf krachende Rockmusik, post-apokalyptische Spielarenen und ordentlich bewaffnete Fahrzeuge steht, dann seid ihr bei Heavy Metal Machines genau richtig.

Let's get rocked!

Der Name ist Programm – und bei kaum einem anderen Spiel trifft dies so sehr zu wie bei Heavy Metal Machines. Die Entwickler von Hoplon bieten uns nun schon zum zweiten Mal ein schnelles und unterhaltsames Multiplayergame, das auch ab sofort kostenfrei zum Download zur Verfügung steht. Die Regeln hierbei sind denkbar einfach.

Zwei Viererteams treten in mehr oder weniger verwinkelten Spielarenen gegeneinander an, um zunächst eine herumliegende Bombe in Besitz zu nehmen und diese dann dreimal in der Endzone des gegnerischen Teams zu platzieren. Das Ganze ist dann freilich kein gemütlicher Sonntagsspaziergang, denn alle Vehikel sind bis auf die Zähne bewaffnet und machen Jagd auf das Bomben-führende Fahrzeug.

Dessen Teamkollegen sind derweil dann mit der Verteidigung beschäftigt und ebnen dem „Bombenführer“ den Weg zum gegnerischen Tor. Natürlich kann man sich nicht darauf ausruhen, wenn man die Bombe als Erster in Besitz genommen hat, denn durch zu heftigen Beschuss können Fahrzeuge auch schnell zerstört werden und die Bombe das Team wechseln. Ein bisschen erinnert mich Heavy Metal Machines ja an Rock’n’Roll Racing oder an Rocket League, wenn auch das Ziel des Spiels ein anderes ist.

Die wilde Hetzjagd wird wunderbar untermalt mit dröhnender Heavy Metal Musik, und auch die Spielarenen passen sich gut an. Mal bekämpft ihr euch in einer grauen Endzeitarena, oder ihr düst durch eine feurige Lava-Landschaft. Konsequent ziehen sich diese Themen auch durch die düster gehaltenen Menüs – alles dreht sich irgendwie um Heavy Metal. Wie gesagt, der Name ist Programm.

Werdet zum Gladiator der Arena

Neulinge können sich zum Einstieg in einem Trainingsmodus mit der Steuerung und den Regeln vertraut machen. Die „Regeln“ sind ja wie eingangs erwähnt recht simpel – und auch die Steuerung erweist sich als intuitiv. Gesteuert wird zwar anders als in den meisten Rennspielen nicht mit den Schultertasten sondern mit dem Stick, was nach kurzer Eingewöhnung aber auch Sinn ergibt, denn mit drei der vier Schultertasten greift ihr auf ein Arsenal diverser Schusswaffen zurück, mit denen ihr euch euren Weg zur gegnerischen Endzone bahnt und dabei noch eure Gegner aus dem Weg räumt.

Die Matches selbst können recht lange dauern. Das liegt zum einen an dem Best-of-five Modus und zum anderen, dass die Action hin- und hergeht. Erwartet also keinen einfachen Durchmarsch – wie oft geriet ich kurz vor dem gegnerischen Tor dann doch noch in ein Kreuzfeuer und weg war die Bombe. Bei zu vielen gegnerischen Schusstreffern explodiert euer Fahrzeug übrigens und ihr werdet nach 15 Sekunden respawnt – solange spielt euer Team dann also in Unterzahl.

Aber auch auf die Umgebung solltet ihr achten, denn Lava-Abgründe oder elektrische Zäune wirken sich nicht positiv aus. Die wählbaren Autos erinnern ziemlich stark an Mad Max und passen absolut zu dem Metal-Thema sowie zu den post-apokalyptischen Arenen. Dabei haben die fahrbaren Untersätze natürlich ihre Vor- und Nachteile – die einen sind sehr widerstandfähig und so gut wie nicht kleinzukriegen, während die sogenannten Interceptoren über ein üppiges Waffenarsenal verfügen und euch den Weg freiballern.

Zu guter Letzt gibt es Support-Fahrzeuge, die für die Heilung der Teamkollegen sorgen. Um den Dauerspaß auch nicht zu kurz kommen zu lassen, wird Heavy Metal Machines auch regelmäßig um neue Inhalte erweitert, ob Arenen, Fahrzeuge oder auch Events.

Fazit

Heavy Metal Machines ist ein unterhaltsames und kurzweiliges Spiel für zwischendurch. Geballte Action in düsteren Arenen untermalt von heftigen Gitarrenriffs – die Präsentation macht schon was her. Aber auch der Teamgedanke sollte nicht außer Acht gelassen werden, da ihr es ohne Mithilfe kaum zum gegnerischen Ziel schafft. Die Community ist auch ausreichend groß, sodass sich Mitspieler relativ schnell zusammenfinden. Unterm Strich durchaus eine Empfehlung – Heavy Metal Machines solltet ihr mal gezockt haben!

Erhältlich für: Xbox, PlayStation, PC
Website: heavymetalmachines.com/site/de