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Himno

Etwas hüpfen und entspannen – dafür steht dieser Plattformer.

Zunächst habe ich etwas ganz anderes erwartet als ich „Himno“ zum ersten Mal gesehen habe. Irgendwie habe ich mich auf stressige, aber unterhaltsame Hüpf-Action vorbereitet. Doch das Werk von Entwickler Breakfast Studio lädt eher zum Entspannen ein als dass es mir den Puls hochtreibt – was eigentlich gar nicht schlecht ist.

Unbekannte, pixelige Welt

In dem putzigen 8-Bit-Pixel-Titel startet ihr als kleiner Hüpfer in einer prozedural generierten Welt. Zu Beginn habt ihr keine Ahnung, was ihr in „Himno“ überhaupt machen müsst. Also hüpft ihr einfach drauf los. Springt von Wand zu Wand, sammelt bunte Kugeln ein oder sogar mal Dinge, die auf Sockeln liegen. Irgendwann entdeckt ihr vielleicht sogar eine Tür. Schreitet ihr dort hindurch, landet ihr in einem anderen Level – ebenfalls zufällig generiert.

Gegner gibt es übrigens keine und wirklich sterben könnt ihr auch nicht. Ihr verliert lediglich euren Fortschritt, wenn ihr in die Tiefe stürzt. Dann geht es wieder von vorne los – in einem neuen zufallsgenerierten Level. Lediglich ein Upgrade aus dem vorherigen Lauf dürft ihr mitnehmen. Nach drei, vier Anläufen habe ich dann auch in etwa raus, um was es hier geht. Erwartet keine Story oder so. Nein, ihr müsst lediglich in jedem Level den nächsten Ausgang suchen – die Türen, die ich vorher erwähnt hatte.

Springen und ausweichen

Dazu hüpft und dasht ihr durch die Gegend. Schon bald bekommt ihr ein Gefühl für den richtigen Absprung und wie ihr am schnellsten in den Levels nach oben klettert. Einige Items, die eine Level-Grenze aufweisen, helfen dabei. Die Level-Grenze zeigt an, welchen Level ihr haben müsst, um die Items auszuheben. Level-Grenze werdet ihr jetzt vielleicht fragen.

„Himno“ verteilt für jede Aktion im Spiel Punkte – ob ihr jetzt hüpft, dasht oder leuchtende Punkte einsammelt. Damit steigt ihr im Level, was euch den Zugang zu neuen Items ermöglicht. Jedes Item bringt dann eine besondere Fähigkeit mit: Beispielsweise könnt ihr dann viel höher hüpfen oder fallt extrem langsam oder seht, in welcher Richtung der Ausgang liegt. Alles ganz praktisch, wenn auch nicht immer notwendig. Viel ändert sich dabei kaum.

Fazit

Wenn ihr etwas Entspannung nach einem harten Arbeitstag sucht, dann sollte „Himno“ genau das richtige sein. Einfach ein bisschen hüpfen und sich von der Musik begleiten lassen. Dabei könnt ihr schön abschalten – auch wenn man das vielleicht nicht stundenlang machen kann. Dennoch bietet das Breakfast Studio eine Art virtuelle Meditation damit an.

Erhältlich für: Playstation, Xbox, Switch
Website: ratalaikagames.com/games/himno.php