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Painkiller

Chaos mit düsterem Flair und teuflischen Waffen.

Willkommen im modernen Höllenschlund: Painkiller ist ein schneller, gnadenloser First-Person-Shooter. Ein Shooter, der sich nicht mit komplizierten Storys aufhält, sondern genauso fett und blutig daherkommt, wie Fans der Reihe es gewohnt sind.

Im Kern ist es eine Neuinterpretation des klassischen „Bullet Hell“ Shooters, verpackt in eine dunkle Purgatory-Welt voller Dämonen, Monsterhorden und wahnwitziger Action.

Schnelligkeit, Chaos und epische Wummen

Das Spiel fühlt sich wie ein klassischer Boomer-Shooter an, bei dem es aufs flinke Bewegungsmanagement, präzises Zielen und die konstante Auseinandersetzung mit maximaler Gegnerzahl ankommt.

Hier gibt’s kein Rumgeschleiche: Mit hohem Tempo rast man durch die düsteren Level und räumt alles aus dem Weg, was sich bewegt. Und das fühlt sich oftmals richtig gut an.

Die Steuerung ist knackig und präzise, und eine dynamische Perspektive erhöht den Adrenalinkick. Das Kampfsystem lebt von der Kombination aus direktem Nahkampf, schweren Feuerwaffen und gezielten Spezialangriffen, die sich mit einem praktischen Waffenarsenal perfekt kombinieren lassen.

Schräges Arsenal

Apropos: Die Waffen sind eine der wahren Attraktionen von Painkiller. Angefangen beim namensgebenden „Painkiller“ – einer rotierenden Klingenwaffe, die scheinbar unendlich Munition hat - bis hin zum klassischen Shotgun, dem Raketenwerfer oder der einzigartigen Stakegun, die Gegner mit Pflöcken aufspießt.

Für Freunde explosiver Feuerkraft gibt es zudem den Chaingun-Modus des Raketenwerfers und vor allem Elektro-Shuriken des Electrodriver. Besonders auffällig: Das SMG gepaart mit Flammenwerfer-Feature (exklusiv für einen Charakter) sorgt für volles Spektrum an Chaos und Zerstörung. Jede Waffe hat zwei Feuer-Modi, was taktische Tiefe verschafft und Abwechslung garantiert.

Allein oder mit Freunden durch die Hölle

Painkiller kann man sowohl solo mit Bots als auch mit bis zu drei realen Mitspielern spielen. Im Einzelspieler-Modus bietet das Spiel solide Action und eine angemessene Herausforderung, wobei die KI-Teamkameraden oft nicht die hellsten sind und die Einsamkeit spürbar wird.

Zum Glück zieht hier das Solo-Gameplay niemanden allzu sehr runter, denn die hektische Action und der Spielfluss machen auch alleine Spaß. Nur eben weiß ich nie so recht, was meine Kameraden tun.

Gemeinsam stark

Koop hingegen ist der wahre Star der Show: Mit Freunden macht das dauernde Gegnermassaker viel mehr Laune, weil man sich gegenseitig wiederbeleben kann und gemeinschaftliche Taktiken möglich sind. So spricht man ab, wer eine Heilgranate wirft oder wer für Munitionsnachschub sorgt (ebenfalls als eine Art Granate verpackt).

Der Teamgeist und die chaotische Action haben hier definitiv einen höheren Wiederspielwert als solo, gerade bei den intensiven Bosskämpfen. Man merkt, dass Painkiller genau hierfür konzipiert wurde.

Schick, stabil, aber kein Next-Gen-Feuerwerk

Technisch zeigt sich Painkiller auf aktuellen Plattformen mit schönen, aber nicht überragenden Effekten. Die Performance ist größtenteils solide, mit stabilen 60 FPS und wenigen Aussetzern.

Die Level bieten abwechslungsreiche Kulissen, von verwunschener Hölle bis zu verlassenen Städten und brennendem Fegefeuer-Flair. Gegnerdesigns heben sich wenig von anderen Spielen ab, sind aber zahlreich und passend zum düsteren Setting. Im Grunde eine sehr stabile Sache.

Fazit: Ein kurzweiliger Shooterspaß mit schräger Waffenwahl und klarer Koop-Präferenz

Painkiller ist kein Triple-A-Titel, aber ein unterhaltsamer, schneller Shooter, der besonders im Koop richtig zündet. Die Vielfalt an teils schrulligen Waffen, die belebende Dynamik und das simple, aber effektive Gameplay machen Spaß – auch wenn Solo-Partien etwas leerer wirken. Wer auf flotte Dämonen-Balleraction mit einem Hauch Retro und Teamspaß steht, wird hier gut bedient. Für Hardcore-Shooter-Enthusiasten und Koop-Fans ist die Action mit Painkiller sicher das passende Mittel gegen Langeweile.

Erhältlich für: Xbox, PS, PC 
Webseite: https://saber.games/painkiller