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Panda Punch

Ein Panda mit Hammerfaust? Das ist die Ausgangslage eines sonst recht unspektakulären Jump&Runs.

Die Ninja Rabbit Studios lassen den Panda tanzen: In Panda Punch wird ein roter Panda mit einem biomechanischen Arm ausgestattet. Los geht das Jump&Punch-Abenteuer.

Der 6-Millionen-Dollar-Panda

Der Auftrag ist klar: Die bösen Roboter in die Flucht schlagen. Zee, der Panda will das mit allen Mittel versuchen. Nach einer Verletzung stattet ihn sein Vater mit einem mechanischem Arm aus, der hart zuschlagen kann. Das ist ab sofort sein Argument gegen die feindliche Invasion.

In insgesamt 58 Levels muss sich Zee nun durchschlagen und Rätseln. Wobei sich die Rätsel ausschließlich auf das Verschieben von Kisten beschränkt. Ansonsten hüpft und schlagt ihr euch durch. Das ist in Summe ganz nett, aber nicht sonderlich herausragend. Denn Spiele dieser Art gibt es wie Sand am Meer. Als Alleinstellungsmerkmal fehlt es Panda Punch an innovativen Spielmechaniken.

Zwischen Kaviar und Kaugummi

Manche Levels ziehen sich auch zu sehr in die Länge und zerren am Nervenkostüm. Zum Glück sind die Speicherpunkte fair gesetzt. Solltet ihr einmal niedergeschlagen werden, taucht ihr ein paar Augenblicke später schon wieder am letzten Fähnchen auf. Allerdings vermisse ich andere Komfortfunktionen, die Panda Punch leicht besser machen würde. Zum Beispiel kann sich der Panda nach unten umschauen, wenn er sich duckt. Doch oft spielen sich Szenen oberhalb von Zee ab. Nur einen Blick noch oben gibt es nicht.

Auch eine Karte wäre manchmal hilfreich gewesen – auch wenn die Level an sich sehr linear sind. Das hätte aber das viele Herumlaufen erspart, das ich des Öfteren hatte.

Wie in alten Zeiten

Grafisch spielt Punch Panda auf dem Niveau eines alten SNES-Games. Der Art-Style ist den Macher:innen sehr gelungen. Besonders bei den Boss-Kämpfen ist das zu bewundern. Die Bosse sind übrigens richtig gut gelungen. Die restlichen 08/15-Feinde sind eher Kanonen- bzw. Faust-Futter.

Für minimalen Rollenspielanteil könnt ihr euch beim Schmied entweder die Lebenspunkte oder den Schaden verbessern. Auch neue Fähigkeiten gibt es hin und wieder, die aber jetzt nicht sonderlich spielverändernd wären … OB ich nun Boxen tragen kann oder nach unten schlagen darf, stellt das Spiel nun nicht auf den Kopf.

Fazit

Panda Punch ist ein harmloses Jump&Run für zwischendurch. Das Level-Design hätte etwas straffer oder stringenter sein können. Die Qualität der unterschiedlichen Missionen schwankt sehr stark dabei. Dafür machen die Bosskämpfe Spaß. Hier und da hätte der kleine Panda allerdings noch ein Feintuning oder frische Ideen benötigt, um aus der Masse herauszustechen.

Erhältlich für: PC, Xbox, PS, Switch
Website: ratalaikagames.com/games.php?id=pandapunch