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Path of Titans (Vorschauversion)

Züchte deinen eigenen Dino – und überlebe. Das interessante Konzept geht in die Testphase.

Eins muss euch klar sein, wenn ihr euch Path of Titans anseht: Das Spiel aus dem Hause Alderon Games befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Das werdet ihr nämlich schnell merken, wenn ihr eure ersten Minuten im Leben eines Dinos erlebt. So, das musste gesagt werden. Dann lassen wir uns mal ein paar Millionen Jahre in der Zeit zurückfallen.

Aller Anfang ist klein

Path of Titans lässt euch das Leben eines Dinosauriers nachspielen. Anfangs entscheidet ihr, welcher Dino es sein soll. Die Auswahl ist zu Beginn noch stark begrenzt – selbst wenn ihr euch das Founder’s Paket gekauft habt. Daher dürft ihr nur zwischen knapp einem Dutzend kleinerer Dinos auswählen. Die dicken Brocken wie T-Rex, Triceratops oder Spinosaurus kommen erst später dran, wenn ihr genügend Erfahrung gesammelt habt. Also starte ich mein Leben als kleines Huhn ähnlicher Saurier mit Fell.

Ich stapfe in die Sonne in eine unbekannte Welt. Was ich tun muss? Keine Ahnung. Path of Titans lässt euch mutterlos auf diesem Planten zurück. Das Motto: Probieren geht über Studieren. Mit einem Blick in die Optionen erfahre ich zumindest die grundlegenden Steuerungselemente – wobei diese sehr übersichtlich sind. Ich kann springen, sprinten und beißen. Was ich aber tun muss, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Also schaue ich mich einfach mal um in dieser fremden Welt.

Wild markiert

Ich sehe einen üppigen Wald und einen kleinen Tümpel. Von anderem Leben keine Spur. Also laufe ich mal hilflos durch die Gegend. Hier und da werden mir in der Ferne und auf der Karte Marker angezeigt, denen ich blindlings hinterherlaufe. Auf der rechten Seite tickt ein Timer unerbittlich herunter. Eine halbe Stunde bleibt mir, um einen Teich zu finden. Aber welchen? Das weiß ich nicht. Also folge ich einer aussichtsreichen Markierung. Ich laufe und laufe und laufe. Unterwegs treffe ich – niemanden. Ja, die Welt von Path of Titans ist noch verdammt leer. Auf der einen Seite bin ich froh, dass ich keinem riesigen Dino zum Fraß vorgesetzt werde, auf der anderen Seite kann das aber schon etwas öde sein.

Ganz langsam habe ich den Dreh etwas heraus: Ich futtere munter Beeren und scheue ein paar Termiten aus ihrem Bau. Ab und an kann ich eine Höhle betreten, um dort ein Nickerchen zu machen. Das Leben als junger Dino ist sehr gemütlich und wenig abwechslungsreich. Ein bisschen Action darf es ruhig sein. Und ein paar Hinweise für die ersten Schritte wären auch nicht schlecht. Aber für ein Alpha-Grundgerüst versprüht Path of Titans schon jede Menge Charme. Immer wieder blitzt das Potenzial auf, das hier schlummert.

Grafisch wurden die Dinosaurier schön nachempfunden. Auch die Animationen sehen geschmeidig aus und wirken lebendig. Nicht so lebendig hingegen wirkt eben noch die Umgebung. Mir fehlen die Büsche, Insekten, weitere Dinos und mehr Details, die diese wunderbare Welt in einen spannenden Unterhaltungsdschungel verwandeln könnten. Aber genau dafür haben die Entwickler:innen von Alderon Games noch eine Weile Zeit. Und daher gebe ich dem Spiel auch noch ein paar Wochen oder besser Monate zum Reifen.

Fazit

Das Potenzial ist erkennbar. Was Alderon Games letztlich daraus macht, werden wir sehen. Bislang lohnt der Ausflug zu Path of Titans nicht so sehr. Es gibt noch zu wenig zu unternehmen, zu wenig Hinweise und viel zu wenig Lebewesen in der Urzeit. Dafür wirken die Grundmechaniken dieses Survival-Abenteuers aber schon jetzt vielversprechend. Ich bin schon gespannt, was ich in ein paar Wochen Neues entdecken werde.

Erhältlich für: Xbox, PS, PC, Switch
Website: pathoftitans.com