Unterhaltung Games

Remote Life

Shoot'm Up der nächsten Generation? Dieser Titel zeigt euch, wie schön das Genre sein kann.

In meiner Kindheit habe ich diese Spiele geliebt: Gradius, Parodius oder wie sie alle hießen. In Seitenansicht bin ich durch enge Korridore gerast und habe dabei alles aus dem Weg geballert, was sich mir entgegenstellte. Die Rede ist natürlich von Shoot’m Ups. Remote Life ist ein solches Shoot’m Up. Was Mario Malagrino da mit seinem Team von Next Game Level programmiert hat, schauen wir uns genauer an.

Augenzucker im Weltall

Auf den ersten Blick fällt bei Remote Life gleich eins auf: Das Spiel sieht für das Genre verdammt hübsch aus. Der düstere, etwas realistische Stil steht dem Titel gut zu Gesicht. Aber Optik ist bekanntlich ja nicht alles. Daher stürze ich mich direkt ins Tutorial. Dort erfahre ich schnell, dass ich mich nicht an eine neue Steuerung gewöhnen muss. Mit dem linken Stick lenke ich, während der rechte Stick die Richtung meiner Schüsse angibt.

Eine Besonderheit gibt es aber dann doch: Ich kann meine Munition per Knopfdruck jederzeit wechseln. So stehen mir Laser, Bomben oder normale Kugeln zur Verfügung. Von all diesen Schüssen habe ich unendlich viele an Bord. Sammele ich aber nun ein Upgrade auf, dann verändern sich einige der Schüsse und werden deutlich mächtiger – allerdings nur für eine begrenzte Anzahl an Nutzungen. Coole Sache.

Aber nicht nur die Schüsse, sondern auch die Schiffe könnt ihr ändern, wenn ihr im Rang aufsteigt. Je mehr Punkte ihr sammelt und je mehr Level ihr absolviert, desto besser wird euer Rang. So habt ihr später die Wahl aus drei unterschiedlichen Raumschiffen, die ihr steuern könnt. Diese unterscheiden sich durch ihre generelle Schlagkraft. Es macht äußerst Spaß, wenn ihr mit einem stärkeren Schiff in eine ältere Mission zurückkehrt.

Steigender Anspruch

Apropos Missionen: Insgesamt stehen euch 18 Missionen zur Auswahl, die ihr nacheinander zu erledigen habt. Aber seid gewarnt: Während die ersten beiden Missionen noch gnädig mit euch sind, zieht der Schwierigkeitsgrad bald sehr schnell an. So hatte ich bereits bei Mission 3 und 4 ordentlich zu kämpfen. Früher war das Genre schon nicht leicht, heute merke ich aber, das ich etwas eingerostet bin. Ihr braucht schon eine Portion Geschicklichkeit und Durchhaltevermögen. Denn viele der Abschnitte müsst ihr mehrfach spielen, um zu wissen, was auf euch zukommt. Viel mehr gibt es zu Remote Life eigentlich nicht mehr zu sagen. Daher kommen wir zum Abschluss.

Fazit

Remote Life von Next Level Games und Publisher Ratalaika ist eine Augenweide für das Genre der Shoot’m Ups: Dieser düstere Sci-Fi-Trip sieht schon sehr schick aus. Außerdem spielt sich der Titel auch durchaus knackig, aber dennoch fair. Es ist eine Bullet Hell vom Feinsten. Wer auf solche Spiele steht, trifft mit Remote Life eine durchaus gute Wahl.

Erhältlich für: Xbox, PS, Switch
Website: ratalaikagames.com/games.php?id=remotelife