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Revell Speeder Bike: The Mandalorian

Cooles Sammlerstück mit einigen Tücken.

Es ist noch nicht lange her, dass ich sehr zart in die Welt der Bausätze von Revell eingetaucht bin. Mit dem 3D Puzzle des Ecto1 von Ghostbusters hatte ich meinen Spaß, aber auch ein paar Frustmomente. Nun geht es für mich einen Schritt weiter: Mit einem waschechten Bausatz gibt mir Revell nun die Chance in eine neue Welt reinzuschnuppern. Danke für das Testmuster. Kommt mit auf eine spannende Erfahrung.

Coole Auswahl

Aktuell bietet Revell drei neue Bausätze aus dem Star Wars Universum. Neben Anakin’s Podracer und Darth Maul’s Sith Infiltrator gibt es nun auch das Speeder Bike aus The Mandalorian. Fans kennen das Bike aus etlichen anderen Filmen und Serien. Mit bis zu 500 km/h flitzen die Sturmtruppen damit durch die Gegend auf der Jagd nach ihren Feinden. In dieser Ausgabe verweist das Bike auf eine Szene, in der Grogu, auch Mini-Yoda genannt, von einem Sturmtruppler entführt wird. Sehr detailgetreu soll man hier das Gefährt samt der Figuren nachbilden können. Ich bin gespannt.

Neugierig schaue ich mir die Packung an, die auffällig leicht ist. Klar, wir haben es hier immerhin mit Plastikteilen zu tun. Meine Vorfreude auf das Modell wird durch einige Hinweise auf der Schachtel arg ausgebremst: Als absoluter Neuling wusste ich nicht, dass ich eine Grundausrüstung zum Schneiden, Malen und Bekleben benötige. Jedenfalls kann ich nicht einfach mal anfangen. Schade und leicht frustrierend.

Ohne Grundausstattung geht nichts

Wenn ich diesen Bausatz also komplett aufbauen und bemalen möchte, brauche ich folgende Ausrüstung: Scalpel oder Präzensionsschneider, Klebstoff, Pinsel, Lösungsmittel und Farben – zehn Stück an der Zahl. Das solltet ihr bei der Anschaffung unbedingt mit einberechnen. Je nachdem, ob ihr Grogu verwendet oder nicht – beides ist möglich – könnt ihr euch die ein oder andere Farbe sparen. Das nur als kleiner Tipp.

Das Modell selbst besteht aus insgesamt 102 Teilen und eignet sich anscheinend für Tüftler:innen, die ihr 10. Lebensjahr hinter sich haben. Außerdem liegt der Schwierigkeitsgrad bei 3 von 5. Das werde ich ja wohl hinbekommen, oder? Nun ja: Ganz so leicht ist die Sache dann wieder nicht, wie ich sie mir vorgestellt habe. Dazu gleich mehr.

Schicke Aussichten

Das Modell, das auf einem schicken Ständer präsentiert wird, soll später rund 30 Zentimeter lang und etwa 17 Zentimeter hoch sein. Aufgeteilt in 102 Teile kann man erahnen, dass einige davon sehr klein sind. Jedenfalls ist das nicht mal schnell an einem Abend zusammengebaut – zumindest nicht mit meiner Begabung und Vorkenntnissen.

Mit etwas Geduld und einer ruhigen Hand ist das Speeder Bike aber eine nette Herausforderung. Die Bauanleitung macht da einen guten Job, wobei man auch hier genau aufpassen sollte. Denn sobald ihr mal ein Bauteil verklebt habt, gibt es kein Zurück mehr. Daher: Nehmt euch Zeit. Der Weg ist das Ziel. Habt ihr das Bike dann mal zusammengefügt, kommt die nächste Aufgabe: Pinsel schwingen für ein hübsches Gesamtergebnis.

Geduld und Ruhe – ein meditatives Erlebnis

Um die Farben korrekt aufzutragen, braucht es wieder Geduld, ein gutes Auge und eine ruhige Hand. Aber wenn man mal angefangen hat, ist es irgendwie auch eine meditative Tätigkeit. So langsam verstehe ich die Faszination mancher Freunde von mir an diesen Bau-Sets. Es entschleunigt ganz schön.

Am Ende muss ich sagen: Trotz anfänglicher Hindernisse bin ich doch ganz schön stolz auf das Endergebnis. Wenn man selbst etwas gebaut hat, entsteht eine ganz andere Verbindung zu dem Objekt. Und da ich mir extra dafür eine kleine Grundausstattung zugelegt habe, könnte ich mich doch eigentlich gleich an neue Sets wagen, oder nicht? Jedenfalls denke ich darüber nach. Bevor ich mich in diesen Gedanken verliere, fassen wir aber noch mal zusammen.

Fazit

Das Speeder Bike: The Mandalorian von Revell ist ein schönes Ausstellungs- und Sammlerstück für Star Wars Fans. Auch die neuen Sets mit Anakin’s Podracer und Darth Maul's Sith Infiltrator machen da einen guten Eindruck. Als Neuling musste ich aber einige Herausforderungen meistern, bevor ich anfangen konnte. Legt euch also eine Grundausstattung zu und bewahrt einen kühlen Kopf. Das Set ist nichts für Leute, die mal schnell was bauen wollen. Nehmt euch Zeit und macht den Weg zum Ziel. Hier und da wurde es mit den Kleinteilen zwar mal hakelig, aber insgesamt liefert Revell eine gute Qualität ab. Am Ende hängt vieles von eurem Können und eurer Kunstfertigkeit ab. Aber genau das ist es ja, was dieses Speeder Bike zu einem Unikat macht.

Website: revell.de