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Ruffy and the Riverside

Flip, Rätselspaß und kunterbunte Abenteuer.

Mit Ruffy and the Riverside liefert Phiphen Games einen kunterbunten 3D-Platformer, der nicht nur Kinder und Familien, sondern auch Fans von cleveren Rätseln und frischen Ideen begeistern will. Im Mittelpunkt steht der knuffige Ruffy, ein Bär mit ganz besonderer Fähigkeit: dem Flip! Doch reicht das, um sich im Dschungel der Platformer hervorzuheben? Wir haben uns ins Abenteuer gestürzt.

Flip – Die Magie der Verwandlung

Im Mittelpunkt des Spiels steht die Flip-Fähigkeit: Ruffy kann Texturen und Eigenschaften von Objekten aufnehmen und auf andere übertragen. So wird aus einem Wasserfall plötzlich eine Kletterpflanze, Stein verwandelt sich in Holz, und aus Lava wird Eis. Diese Mechanik sorgt für jede Menge kreative Rätsel und Momente, in denen man sich wie ein echter Zauberer fühlt.

Besonders cool: Viele Aufgaben lassen sich auf unterschiedliche Weise lösen, was zum Experimentieren einlädt. Allerdings erklärt das Spiel die Flip-Möglichkeiten oft kaum, sodass ihr auf eure Intuition und Neugier angewiesen seid. Wer partout nicht weiterkommt, kann sich gegen Ingame-Währung Tipps holen. Aber wirklich oft war das bei unserem Durchgang nicht notwendig.

Rätsel, Platforming und Riverside-Charme

Die Welt von Riverside ist offen, bunt und voller Geheimnisse. Ihr sammelt goldene Buchstaben, löst Mini-Rätsel, helft den charmanten Etoi-Wesen (die an die Krogs aus Zelda erinnern) und trefft auf jede Menge skurrile Charaktere. Schon gleich zu Beginn merkt ihr, wo die Reise hingeht, wenn Ruffy mit einem Maulwurf auf einem fallenden Felsen startet.

Die Rätsel sind übrigens abwechslungsreich, manchmal aber auch ganz schön knifflig – Hirnknoten inklusive! Die Jump’n’Run-Passagen machen Spaß, auch wenn das Sprunggefühl etwas gewöhnungsbedürftig ist und die Steuerung nicht immer punktgenau reagiert. Hier bin ich von anderen Spielen wie Mario Odyssey und Co etwas sehr verwöhnt. Besonders das Einschätzen von Sprungweiten in der 2D/3D-Mischwelt braucht etwas Übung.

Technik und Präsentation

Da ich es gerade schon erwähnt habe: Optisch ist das Spiel ein echter Hingucker. Handgezeichnete 2D-Charaktere treffen auf eine farbenfrohe 3D-Welt im Retro-Look. Alles sieht aus, als ob ein Regenbogen persönlich für das Setting zuständig war. Die Musik ist fröhlich, die Soundeffekte passen wunderbar zum verspielten Stil.

Auf der Xbox und anderen Plattformen läuft das Spiel stabil, kleinere Framerate-Einbrüche sind selten. Die Ladezeiten sind zudem kurz, aber es gibt gelegentlich Mini-Loadingscreens an unerwarteten Stellen. Aber all das lässt sich verkraften.

Schwächen? Klar, aber verschmerzbar!

Nicht alles ist perfekt: Manche Flip-Rätsel werden zu wenig erklärt, die Bosskämpfe nutzen das Flip-System kaum aus und setzen eher auf klassische Action. Einige Aufgaben wiederholen sich, und das ständige Hin- und Herlaufen zwischen Questgebern und Zielorten kann auf Dauer etwas zäh werden.

Auch die Dialoge sind manchmal etwas langatmig – zumal alles auf Englisch ist. Ja, das kann teilweise anstrengend sein. Zum Glück lassen sich manche Passagen überspringen. Doch die charmante Welt, die vielen Ideen und der kreative Flip-Ansatz machen das locker wett.

Fazit: Bunter Rätselspaß für kleine und große Abenteurer

Ruffy and the Riverside ist ein liebevoll gemachtes Abenteuer, das mit seiner Flip-Mechanik, den vielen Rätseln und der charmanten Präsentation begeistert. Es ist ideal für Familien, Kinder und alle, die Lust auf ein frisches Platformer-Erlebnis haben. Wer sich auf die kunterbunte, einzigartige Welt einlässt und gerne tüftelt, wird hier viel Freude haben – auch wenn nicht jede Idee perfekt umgesetzt ist. Riverside ist auf jeden Fall einen Besuch wert und bleibt dank seines einzigartigen Looks lange in Erinnerung!

Erhältlich für: Switch, Xbox, PS, PC 
Webseite: store.steampowered.com/app/1002260/Ruffy_and_the_Riverside