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skate.

Freestyle auf vier Rollen im neuen Gewand.

Rückkehr der Kultmarke nach endloser Durststrecke. Fast anderthalb Jahrzehnte mussten Fans der Skate-Reihe auf ein echtes Comeback warten, und das neue skate. will genau das liefern: Die Seele alter Klassiker ins heute holen und gleichzeitig die skate.-Community in einen begehbaren, digitalen Funpark verwandeln. Die ersten Anspiel-Sessions versprichen eine Mischung aus Hommage und Innovation, gewürzt mit reichlich Community-Features für die Skate-Szene, die sich immer noch an die legendäre Steuerung erinnert.

Präzision und neue Freiheiten

Das Herzstück bleibt die Flick-It-Steuerung. Wer skate. 2 oder 3 mochte, fühlt sich sofort heimisch: Tricks entstehen mit feinem Stick-Handling, jede Drehung des Boards ist manuell, Fliptricks und Manuals fordern Fingerspitzengefühl – und sorgen für dieses „Eins-zu-Eins“-Feeling zwischen Spieler und Deck.

Neulinge profitieren von individuellen Steuerungsmodi: Ob klassisch oder Streamlined, Grind Assist und Kamerawinkel sind frei einstellbar. Das Handling ist butterweich bei Flatland, bei Transitions und Grinds gibt es aber noch kleinere Optimierungsbedarfe (wie zu „sticky“ Grinds und gelegentlichen Bugs). Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Die neuen Slow/Fast-Fliptricks machen Tricks variantenreicher und lassen den Spielstil zwischen entspanntem Park-Surfen und Street-Realismus flexibel wechseln.

Hinzu kommt ein stark erweitertes Offboard-System: Endlich geht’s von Parkour über Dachlandschaften und Kletteraktionen bis in die Tiefe der Open World, bevor man wieder aufs Deck springt. Mit schwungvollen Moves, Sprüngen und Stunts von Gebäuden gelingen trickreiche Lines, die weit über den Asphalt hinausreichen – für echtes Sandbox-Feeling.

San Vansterdam: Always Online und Social-Playground

Die neue Welt San Vansterdam ist der Clou im Konzept: 150 Skater bevölkern persistent die Server, jede:r baut seine eigenen Spots mit Rampen, Rails und Challenges – ein Sandbox-Spielplatz, in dem sich alles um die Community und Kreativität dreht. Missionen, Daily Challenges und populäre Mini-Games wie „Tag“, „Dumpster Dive“ oder „Spot Battle“ halten die Motivation hoch; alle Features sind immer online und vernetzt.

Besonders cool: Neuerdings können eigene Clips und Lines direkt im Spiel bearbeitet und geteilt werden, was kreativen Selbstausdruck und Wettbewerbe fördert. Ich bin gespannt, was uns hier noch so alles erwartet.

Einen Tick zu verspielt

Einziger Wermutstropfen: Die Spielwelt ist zwar herrlich bunt und motiviert zum Erkunden, aber gerade die Tutorials und Voiceovers wirken oft zu übertrieben freundlich oder gar etwas generisch – manche Kritiker vermissen das alte, rauere Skate-Flair und beklagen eine leichte „Fortniteisierung“ von Setting und Musik.

Ebenfalls bekannt, aber dennoch erwähnenswert: Microtransactions und Always-Online-Zwang sind wie immer kritisch zu betrachten, denn für Offliner ist skate. praktisch unspielbar. Genau diesen Punkt finde ich persönlich sehr schade.

Top Steuerung – aber weniger Skate-Punk

Das Gameplay und die präzise Steuerung machen skate. zum besten digitalen Abbild echten Skatens seit Jahren. Die Freiheit, überall Tricks und Lines zu gestalten, Kletter-Parkour zu erleben und eigene Spots zu bauen, überzeugt sogar Genre-Neulinge.

Die Community-Ideen sind top, die Open World lebt – aber beim Style und Sound fehlt stellenweise noch die Skate-Kante vergangener Tage, und die Monetarisierung stört das klassische Underground-Feeling. Aber all das kann man leicht noch anpassen.

Fazit

Wer skate. so sehr liebt wie das echte Rollbrett, findet hier einen spielerischen Volltreffer mit feiner Steuerung, sozialen Spielplatz-Features und beeindruckender Trickvielfalt. Wer das raue Oldschool-Feeling der Vorgänger gesucht und Offline-Spiel bevorzugt, muss Kompromisse bei Atmosphäre und Internetakrobatik machen. skate. bleibt dennoch der Freestyle-König der digitalen Rollbrett-Szene!

Erhältlich für: Xbox, PS, PC 
Webseite: ea.com/de-de/games/skate