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Skull Island: Rise of Kong

König der Lizenzen, Untertan der Mängel.

Hey Monsterfilm-Fans und Videospiel-Enthusiasten! Heute werfen wir einen Blick auf "Skull Island: Rise of Kong," ein brandneues Videospiel, das sich in die Welt der legendären Monsterfilme der letzten Jahre einfügt. IguanaBee und GameMill Entertainment blicken in der Story auf den jungen King Kong, der nach dem Verlust seiner Eltern auf Skull Island auf sich allein gestellt ist und sich beweisen muss. Klingt vielversprechend, oder? Lass uns eintauchen und sehen, ob dieses Spiel das hält, was es verspricht.

Coole Lizenz

Als Fan von Monsterfilmen habe ich mich gefreut, dass "Skull Island: Rise of Kong" in dieser ikonischen Welt angesiedelt ist. Die Lizenz ist zweifellos eine der großen Stärken des Spiels. Die Idee, Kong als spielbaren Charakter zu haben und seine Fähigkeiten anzupassen, ist vielversprechend. Leider wird die großartige Lizenz von "Skull Island: Rise of Kong" durch einige erhebliche Mängel getrübt.

Kleines Beispiel gefällig? Die Zwischensequenzen sind schwer verständlich, was nicht nur am teils merkwürdigen Schnitt liegt, sondern an der miserablen Vertonung. Es klingt, als würde jemand in eine Blechdose sprechen. Ich, der gerne Intros anschaut, konnte das keine komplette Minute aushalten – echt sehr schade. Dies mindert die Immersion erheblich und trägt nicht gerade zur Qualität des Spiels bei.

Der große Kong, ganz klein

Eines der auffälligsten Probleme des Spiels ist aus meiner Sicht das Größenverhältnis: Kong sieht zwar aus wie ein imposanter Silberrücken-Gorilla, aber er vermittelt nicht das Gefühl, ein Monster-Affe zu sein. In den verschiedenen Verfilmungen und Adaptionen variiert die Größe von King Kong. In einigen Versionen ist er "nur" etwa 12 Fuß groß, während er in anderen Fassungen eine beeindruckende Höhe von über 100 Fuß er-reicht.

Aber hier im Spiel fühlt er sich noch kleiner an – und das ist ein Problem für mich. Hinzu kommen die Animationen in "Skull Island: Rise of Kong": Sie hinterlassen ebenfalls einen zwiespältigen Eindruck. Oft wirken sie hakelig und tragen nicht dazu bei, die Illusion lebendiger Kreaturen aufrechtzuerhalten.

Hat hier Spongebob geholfen?

Die schwammige Steuerung des Spiels ist ein weiteres Ärgernis. Die Bewegungen von Kong sind oft unpräzise und fühlen sich schwerfällig an. Das mindert den Spielspaß erheblich, da es frustrierend sein kann, Kong präzise zu steuern. Aber auch das Anvisieren oder Ausweichen wird hier und da zur Qual. Und ganz ehrlich: Wirklich abwechslungsreich ist das Spielgeschehen auch nicht gerade. Echt schade um diese schöne Lizenz.

Fazit

"Skull Island: Rise of Kong" hat zweifellos das Potenzial, ein unterhaltsames Spielerlebnis zu bieten. Die Idee, Kong als spielbaren Charakter zu haben und seine Fähigkeiten anzupassen, ist vielversprechend. Doch leider werden diese positiven Aspekte von schwerwiegenden Mängeln überschattet. Die wirren Zwischensequenzen und die furchtbare Vertonung mindern die Immersion erheblich. Mein persönliches Problem mit dem Größenverhältnis von Kong entzieht dem Spiel einen Großteil seines Charmes.

Hakelige Animationen und eine schwammige Steuerung verschärfen die Enttäuschung. Es kommt hier einfach viel zu viel aufeinander, dass ich hinwegsehen könnte. Insgesamt hinterlässt "Skull Island: Rise of Kong" damit den Eindruck, dass ein paar Monate mehr Entwicklung nötig gewesen wären, um es zu einem soliden Spielerlebnis zu machen. Es fehlt an Ideen, Inhalten und spaßigen Spielmechaniken. Eine große Lizenz allein macht leider noch kein großartiges Spiel – wirklich schade.

Erhältlich für: Xbox, PS, PC, Switch
Website: riseofkong.com