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Songbird Symphony

Mit Musik geht alles leichter – das scheint sich auch dieser putzige Vogel zu Herz genommen zu haben, in einem Spiel, das mehrfach überrascht.

Ja was haben wir denn hier?! „Songbird Symphony“ hat sich vor dem ersten Anspielen als eine Art Rhythmus-Spiel bei mir im Gehirn verankert. Umso überraschter war ich als ich zunächst durch einen unterhaltsamen Jump&Run-Abschnitt turnen durfte – und es kommt noch besser.

Rhythmus in den Federn

Entwickler Joysteak Studios haben mit „Songbird Symphony“ eine interessante Mischung erschaffen: Jump&Run trifft auf Rhythmus-Spiel trifft auf Adventure. In der Rolle des kleines Vogels Birb geht der Spieler auf die Suche nach der eigenen Familie.

Birb wurde von einem Pfau aufgezogen, verfügt selbst aber nur über ein sehr schlichtes Federkleid. Wo er herkommt oder wer seine Eltern sind, das weiß Birb nicht. Also macht er sich eines Tages auf die Suche – und erlebt ein unterhaltsames und emotional packendes Abenteuer.

Ein Gruß aus alten Zeiten

„Songbird Symphony“ orientiert sich optisch an Plattformern aus der Zeit der SNES-Ära – der 16-Bit-Look lässt grüßen. Muss man nicht mögen, sieht aber dennoch ganz ordentlich aus. Ddie ersten Spielminuten könnte man fast meinen, es hier mit einem Spiel aus den 90er-Jahren zu tun zu haben. Spielt sich ordentlich und reiht sich perfekt ins Jump&Run-Genre ein.

Doch schon zum Ende des ersten Levels, wenn man auf seinen Onkel, den Pfau, trifft, wird ersichtlich, dass es bei „Songbird Symphony“ anders läuft: Kurzerhand landet ihr in einem Rhythmus-Spielchen, bei dem ihr zur richtigen Zeit die richtigen Knöpfe drücken müsst. Unterhaltsam und erfrischend.

Die Klaviatur des Genres

Auf Birbs Reise zu seinen Ursprüngen wird dieses Prinzip immer weiter ausgebaut: Ihr meistert dabei klassische Hüpfpassagen, müsst Rätsel lösen und immer wieder musikalische Herausforderungen bestehen. Diese werden im Laufe der Zeit immer fordernder.

Denn Birb entdeckt auf seiner Tour stets neue musikalische Elemente, die ihm neue Wege eröffnen, aber auch neue Tasten belegen. Dadurch wächst „Songbird Symphony“ über die Zeit zu einem recht komplexen Jump&Run heran, das euch immer wieder auf die Probe stellt.

Erstaunlich fand ich dabei, dass die Joysteak Studios ein so komplexes Thema wie die Identitätssuche in ein solches Spiel verpacken. Auf den ersten Blick scheint dieses tiefgründige Thema nicht ganz in die bunte Welt von „Songbird Symphony“ zu passen – doch im Laufe der Zeit geht das Konzept prima auf. Wirklich erstaunlich. Hut ab!

Fazit

„Songbird Symphony“ wird euch zunächst auf einer sehr einfachen Ebene unterhalten – nämlich dann, wenn ihr auf nicht allzu fordernde Jump&Runs steht. Mit den musikalischen Passagen schlägt „Songbird Symphony“ jedoch frische Töne an:

Die abwechslungsreichen Mini-Rhythmus-Spielchen fordern euch immer wieder aufs Neue. Und zu guter Letzt überrascht „Songbird Symphony“ noch mit einer für dieses Genre recht tiefgründigen Geschichte. Kurz gesagt: Schaut euch „Songbird Symphony“ an und hört gut zu – es lohnt sich!

Erhältlich für: PC, PS4, Switch
Website: joysteak.com