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Starbound

Ein grenzenloses Abenteuer im Pixel-Weltraum.

Nach einer langen Entwicklungszeit und einem ausgedehnten Aufenthalt im Steam Early Access hat "Starbound" von Chucklefish Games endlich seinen vollen Release erlebt. Dieses 2D-Pixel-Abenteuer verspricht, die besten Elemente von Spielen wie Terraria zu übernehmen und sie in ein neues, weltraumgestütztes Setting zu übertragen. Doch hält es, was es verspricht? Hier ist mein ausführlicher Testbericht.

Eine epische Geschichte im Pixel-Universum

Im Gegensatz zu vielen anderen Sandbox-Spielen bietet Starbound eine packende Hauptstory. Ihr startet als Mitglied einer von sechs Rassen und findet euch nach der Zerstörung eures Heimatplaneten durch ein gigantisches Tentakelwesen in den Weiten des Universums wieder.

Eure Mission: Die Bedrohung durch den "Ruin" zu stoppen, indem ihr sechs mächtige Artefakte sammelt. Diese narrative Struktur gibt dem Spiel einen klaren roten Faden und hebt es von der oft ziellosen Natur anderer Sandbox-Titel ab.

Die Geschichte wird durch charmante Dialoge und interessante Charaktere wie Groß-Protektorin Esther Bright vorangetrieben, die euch auf eurer Reise begleitet. Allerdings lässt das Questdesign manchmal zu wünschen übrig, da das Scannen von Gegenständen oft repetitiv wirkt und nicht das volle Potenzial ausschöpft.

Unendliche Freiheit und Erkundung

Starbound glänzt mit seiner enormen spielerischen Freiheit. Ihr könnt mit eurem Raumschiff unzählige prozedural generierte Planeten erkunden, die jeweils einzigartige Biome, Kreaturen und Herausforderungen bieten. Von üppigen Dschungeln bis hin zu kargen Wüsten – die Vielfalt der Welten ist beeindruckend.

Das Spiel erlaubt es euch, Kolonien zu errichten, Farmen zu betreiben oder Crewmitglieder für euer Schiff anzuheuern. Diese Freiheit ermutigt zur Kreativität und sorgt dafür, dass keine zwei Spielerlebnisse gleich sind. Besonders die Möglichkeit, sich unter die Planetenoberfläche zu graben und versteckte Schätze oder gefährliche Monster zu entdecken, trägt erheblich zum Entdeckerdrang bei.

Vielseitiger Kampf und Ausrüstung

Der Kampf in Starbound ist sowohl vielseitig als auch unterhaltsam. Euch steht ein umfangreiches Arsenal zur Verfügung – von Schwertern über Sturmgewehre bis hin zu Flammenwerfern. Jede Waffe hat ihre eigenen Vor- und Nachteile sowie spezielle Fähigkeiten, die taktisches Denken erfordern.

Die Möglichkeit, Waffen selbst herzustellen oder durch Beutezüge zu verbessern, bietet zusätzliche Tiefe. Besonders legendäre Waffen mit einzigartigen Fähigkeiten sorgen für spannende Momente im Kampf gegen die vielfältigen Gegner des Spiels.

Modding und Community-Inhalte

Ein weiterer großer Pluspunkt von Starbound ist die Unterstützung für Mods. Der Steam Workshop bietet eine Fülle an zusätzlichen Inhalten, von neuen Rassen über Planeten bis hin zu Quests. Dies verlängert nicht nur die Lebensdauer des Spiels erheblich, sondern ermöglicht es der Community auch, ihre Kreativität auszuleben.

Technische Umsetzung

Grafisch setzt Starbound auf einen charmanten Pixel-Look, der trotz seiner Einfachheit viel Atmosphäre vermittelt. Die Musikuntermalung ist stimmungsvoll und passt perfekt zur Erkundung der weiten Galaxie.

Technisch läuft das Spiel stabil, jedoch können gelegentliche Bugs auftreten, insbesondere beim Multiplayer-Erlebnis. Diese sind jedoch meist nicht spielentscheidend und werden regelmäßig durch Updates adressiert.

Fazit

Ein Muss für Sandbox-Fans: Starbound ist ein beeindruckendes Sandbox-Abenteuer, das mit seiner Mischung aus freier Erkundung, kreativer Freiheit und einer fesselnden Story überzeugt. Die Vielzahl an Planeten und die Möglichkeit zur Modifikation machen es zu einem Spiel mit nahezu endlosem Wiederspielwert. Für Fans von Terraria oder ähnlichen Spielen bietet Starbound eine erweiterte Erfahrung mit mehr Tiefe und Vielfalt. Trotz kleinerer Schwächen im Questdesign ist es ein Titel, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Erhältlich für: Xbox, PS, Switch, PC
Webseite: playstarbound.com