Ein Unwetter ist der Startschuss für ein äußerst klassisches Point&Click-Adventure der alten Schule. Cloak and Dagger Games laden euch auf einen abenteuerlichen Trip ein.
Wie bereits gesagt: Yandi hat es nicht leicht. Frisch verliebt wird er urplötzlich von seiner geliebten Adiratna getrennt und wacht in einem Urwald voller Gefahren wieder auf. Eure Aufgabe: Befreit Yandi aus diesem Alptraum, indem ihr ein paar knifflige Rätsel löst.
Gefährliche Schönheit
Optisch werdet ihr direkt in die Zeit von Adventures wie Monkey Island oder Maniac Manson geworfen – allerdings in abgespeckter Form: Ihr bewegt lediglich den Cursor über den Bildschirm und müsst nicht sonderlich viel kombinieren, indem ihr Wortfetzen aneinanderreiht, wie es damals eben noch üblich war. Das soll aber nicht heißen, dass die Rätsel sonderlich leicht sind.
Manche Kopfnüsse liegen direkt auf der Hand, bei anderen solltet ihr um die Ecke denken. Aber keine Sorge: Ganz so grob wie bei den Klassikern werdet ihr nicht ins Schwitzen kommen, das garantiere ich euch. Dennoch gilt es vielen wilden Tieren zu entkommen, die sich immer durch einen Trick ablenken lassen.
Reden bildet
Aber zu einem Adventure gehören auch Dialoge, die es auch in Sumatra: Fate of Yandi zuhauf gibt. In Rückblenden seht ihr, wie Yandi Adiratna kennengelernt hat. Bei kurzen Dialogen mit den NPCs erhaltet ihr auch wertvolle Informationen, was als nächstes zu tun ist. Also redet und haltet die Augen und Ohren dabei offen. So werdet ihr nach rund drei Stunden das Ende erreichen können.
Fazit
Sumatra: Fate of Yandi ist ein charmanter 8-Bit-Adventure-Retro-Trip, den ich sehr genossen habe. Das Rätsel- und Art-Design erinnerten mich dabei stark an geliebte Klassiker aus dem Adventure-Genre. Auch wenn die grafische Darbietung nicht mehr zeitgemäß erscheint, erzählt das Spiel eine dennoch packende Geschichte um eine verloren geglaubte Liebe. Eine kleine Pixel-Perle wartet auf euch.
Erhältlich für: Xbox, Playstation, Switch
Website: https://www.ratalaikagames.com/games/sumatrafateofyandi.php