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Tails of Iron 2: Whiskers of Winter

Ein frostiges Abenteuer mit Biss.

Die Rückkehr der eisernen Ratten: Mit Tails of Iron 2: Whiskers of Winter kehrt Odd Bug Studio in die düstere Welt der Nagetiere zurück. Der Nachfolger des gefeierten Tails of Iron führt die Spieler in den verschneiten Norden, wo eine neue Bedrohung lauert. Als Arlo, der junge Erbe des Wächters der Wüstenei, müsst ihr Allianzen schmieden, gigantische Bestien jagen und euch gegen die Dunkelschwingen behaupten – ein uraltes Übel, das das Königreich bedroht. Doch kann das Spiel an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen? Finden wir es heraus!

Eine epische Reise voller Herz und Dunkelheit

Die Geschichte setzt nach dem großen Krieg zwischen Ratten und Fröschen an. Während die Ratten im Süden versuchen, ihr Leben wieder aufzubauen, erwacht im Norden eine uralte Bedrohung. Als Arlo müsst ihr nicht nur die zerstrittenen Clans vereinen, sondern auch eure Heimat verteidigen und ein dunkles Geheimnis über Blut und Krone lüften.

Die Handlung wird erneut von Doug Cockle (Geralt aus The Witcher) erzählt, dessen tiefe Stimme perfekt zur düsteren Atmosphäre passt. Die Geschichte ist emotionaler, als man es von einem Spiel mit Nagetieren erwarten würde, und bietet überraschende Wendungen sowie humorvolle Anspielungen auf Popkultur. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie die Welt durch Zwischensequenzen und Umgebungsdetails zum Leben erweckt wird – ein dunkles Märchenbuch, das man selbst erlebt. Einfach großartig!

Soulslike trifft auf Monsterjagd

Tails of Iron 2 bleibt seinem Vorgänger treu und kombiniert herausfordernde Soulslike-Kämpfe mit einer Prise Monster-Hunter-Mechanik. Das Gameplay ist präzise und belohnt Geduld sowie taktisches Vorgehen. Gegner können mit schnellen Ausweichrollen und perfekt getimten Paraden überwunden werden, während brutale Exekutionen für befriedigende Abschlüsse sorgen.

Neu ist das Elementar-System: Arlo kann Zauber aus den vier Elementen Feuer, Eis, Gift und Elektrizität wirken, um Gegner zu schwächen oder zu betäuben. Diese Magie fügt dem ohnehin schon tiefen Kampfsystem eine weitere Ebene hinzu. Zudem könnt ihr eure Ausrüstung anpassen – von Schwertern und Bögen bis hin zu mächtigen Streitkolben. Jede Waffe hat Vor- und Nachteile und kann strategisch eingesetzt werden.

Die Welt ist technisch „offen“, aber eher linear aufgebaut. Ihr bewegt euch durch verschiedene Regionen des verschneiten Nordens, wobei jede Zone eigene Herausforderungen und Gegner bietet. Nebenquests sorgen für zusätzliche Abwechslung und belohnen euch mit Gold oder Ressourcen.

Frostige Schönheit

Optisch ist Whiskers of Winter verschneiter Augenzucker. Die handgezeichnete 2D-Grafik kombiniert wunderschöne Landschaften mit detaillierten Charaktermodellen. Die verschneiten Wälder und eisigen Höhlen sind atmosphärisch gestaltet und profitieren von einem dynamischen Tag-Nacht-Zyklus sowie gezielten Lichteffekten. Die Layering-Technik verleiht den Hintergründen Tiefe, wodurch die Welt lebendig wirkt.

Auch der Soundtrack macht was daher: Von melancholischen Melodien bis hin zu bedrohlichen Kampfstücken passt die Musik perfekt zur Stimmung des Spiels.

Viel zu tun im frostigen Reich

Mit einer Hauptkampagne von etwa 15 Stunden bietet Tails of Iron 2 ausreichend Inhalt für Fans des Genres. Wer sich auf Nebenquests einlässt oder alle Bestien jagt, kann leicht weitere Stunden investieren. Die Möglichkeit, eure Siedlung auszubauen und neue Rezepte oder Fallen freizuschalten, sorgt für zusätzlichen Wiederspielwert.

Fazit: Ein würdiger Nachfolger mit neuen Ideen

Tails of Iron 2: Whiskers of Winter baut auf den Stärken seines Vorgängers auf und erweitert das Erlebnis um spannende neue Mechaniken wie das Elementar-System und Siedlungsbau. Mit seiner düsteren Atmosphäre, herausfordernden Kämpfen und emotionalen Story ist es ein Muss für Fans von Soulslike-Spielen oder düsteren Märchenabenteuern.

Erhältlich für: PC, PS, Xbox, Switch
Webseite: oddbug.co.uk