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Teardown

Die komplette Zerstörung in ihrer pixeligsten Form.

Ja, ich kenne den Unterschied zwischen Pixel und Voxel. Aber für meine Zwischenüberschrift schien mir Pixel das schönere Wort. In Teardown von Publisher Saber Interactive sind es aber Voxel, also dreidimensionale Pixel, um die es geht. Das Schöne dabei: Im Spiel dürft ihr jeden Voxel von seinem Nachbarn trennen.

Start in eine pixelige Karriere

Wie der Name schon vermuten lässt, geht es in Teardown um den Abriss. Und das ist wortwörtlich zu verstehen. Ihr beginnt euer Abenteuer in einer alten, etwas heruntergekommenen Lagerhalle. Plötzlich erhaltet ihr eine E-Mail von eurer Mutter, die einen Auftrag für euch an Land gezogen hat - der Anfang einer neuen Karriere. Denn der Auftrag stellt sich als ungewöhnlich heraus. Mehr dazu später.

Zunächst einmal das Auffälligste: Ihr spielt Teardown aus der Ego-Perspektive in einer aus groben Pixeln bestehenden Welt. Ein großer Hauch Minecraft weht mir hier ins Gesicht als ich in der Intro-Sequenz aus dem Bus aussteige und zu meiner Lagerhalle laufe. Der größte Unterschied zu Minecraft. In Teardown besteht alles aus Voxeln, die teilweise physikalische Eigenschaften aufweisen. Schlage ich hier den Stamm eines Baumes ab, kommt der Rest von oben herunter. Und hier wären wir wieder bei unserem ersten Auftrag.

Mach die Hütte platt!

Mit Vorschlaghammer bewaffnet geht es zu einem alten, maroden Haus. Unsere Aufgabe: Mach das Ding dem Erdboden gleich – egal wie. Die meisten Steine der Hauswand zertrümmere ich mit dem Hammer. Allein das macht schon Laune. Nur beim Kamin beißt sich mein Hammer die Zähne aus. Aber zum Glück liegen neben dem Haus ein paar Propanflaschen herum. Ein gezielter Wurf und die Dinger explodieren beim Aufprall. Das bringt auch den stärksten Kamin zum Umfallen. Nach fünf Minuten ist der Job erledigt. Das war überraschend unterhaltsam.

Nach diesem Auftrag kommen weitere hinzu. Langsam wächst euere neue Abrissfirma, was man auch an eurer Lagerhalle bemerken wird. Dem Vorschlaghammer gesellen sich weitere Utensilien hinzu, mit denen ihr die Welt um euch herum bearbeiten könnt. Die Taschenlampe und Spraydose zählen da zu den weniger zerstörerischen Instrumenten. Die Aufträge werden euch aber bald mehr Kreativität bei der Zerstörung abfordern. Es ist schon erstaunlich, wie Teardown mit diesem doch schlichten Konzept unterhalten kann.

Tobt euch aus

Im Grunde habt ihr es mit einem riesigen Sandkasten aus Voxeln zu tun, in dem ihr herumexperimentieren dürft. Es geht hier nicht nur um pure Zerstörung, sondern um einen kreativen Weg, um diese auszuführen. Viele der Missionen fordern euren Grips, um herauszufinden, wie ihr etwas am besten auseinandernehmen könnt. Und hier liegt ein weiterer Motivationsschub drin. Es fühlt sich einfach großartig an, wenn ihr einen Auftrag erledigt habt. Teardown spielt mit dem Kind in euch. Ich liebe es.

Fazit

Ich halte mich heute mal kurz: Kauft euch Teardown, um wunderbar abschalten zu können. Mit dieser Zerstörungsorgie werdet ihr gleichermaßen unterhalten wie auch kreativ gefordert. Saber Interactive hat hier ein wunderbar kreatives Spielchen geliefert, das sich ideal nach einem stressigen Tag eignet. Es gibt nur wenige Simulationen, bei denen ich mich so kindisch freuen durfte wie bei Teardown. Und das soll was heißen.

Erhältlich für: PC, Xbox, PS
Website: teardowngame.com