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Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection

Eine grüne Reise in die Vergangenheit: Seht, wie die sich die Turtles über die Zeit als Videospiel geschlagen haben.

Wenn ich an die Turtles denke, dann kommt mir als erstes ein Videospiel in den Sinn: Turtles in Time – für mich heute wie damals ein Meisterwerk der Unterhaltung. Aber auch das erste Turtles Spiel auf dem NES fällt mir spontan ein, das so brutal schwer war, dass ich am liebten den Controller zerstört hätte. Für unterwegs gab es die Turtles auf dem Game Boy, was ebenfalls sehr unterhaltsam war.

Ja, in meiner Kindheit waren die Teenage Mutant Hero Turtles (Ninja Turtles hießen sie nur außerhalb Deutschlands) allgegenwärtig. Nun kommt Digital Eclipse und Konami und schweißt 13 Titel aus verschiedenen Zeitepochen zu einer Kollektion zusammen. Meine Finger werden da direkt kribbelig.

Ein bunter Strauß an Cowabunga-Szenen

Auf jeden der einzelnen Titel kann und werde ich hier nicht eingehen. Aber ihr habt hier eine schöne Bandbreite vor euch. Angefangen beim NES über das SNES oder Mega Drive. Auch Game Boy und Arcade-Automaten sind bei der Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection vertreten. Ihr habt also viel Auswahl. Ich musste mich direkt in mein geliebtes Turtles in Time für das SNES schmeißen und loslegen. Ein herrliches Gefühl.

Aber eins merke ich direkt: Spiele damals waren ein ganz anderes Kaliber als heutzutage. Manche davon würden heute wohl den Beinamen „Souls-like“ bekommen. Denn einfach war ich wenig. Macht selbst den Test und wählt einen der drei NES-Titel aus und versucht mal so weit zu kommen, wie möglich. Viel Spaß.

Bevor ich zu den Extras komme, muss ich eins erwähnen: Turtles in Time ist nicht nur einmal, sondern gleich zweimal in der Kollektion vorhanden. Wie das? Neben der SNES-Version kann ich hier auch die technisch bessere Version der Arcade-Automaten zocken. Animationen und Effekte sind hier wesentlich hübscher anzusehen, was an der damaligen Rechenpower dieser Maschinen in der Spielhalle lag. Aus heutiger Sicht reißt das keinen mehr vom Hocker, sieht aber dennoch gut aus.

Das Leben kann so einfach sein

Aber Konami bzw. Digital Eclipse lässt euch nicht einfach so mit diesen 13 Perlen alleine. Nein, es gibt jede Menge Komfortfunktionen, die euch das Leben wesentlich einfacher machen. Fast schon zum Standard solcher Retro-Sammlungen zählt die Rückspultaste. Damit meistert ihr sogar die schwersten Passagen. Die Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection enthält natürlich auch eine Rückspultaste – aber das ist erst der Anfang. Zu jedem der 13 Titel gibt es ganz eigene Verbesserungen, wie Digital Eclipse es nennt.

Die Verbesserungen variieren in Anzahl und Auswirkung von Titel zu Titel. Bei den meisten Spielen könnt ihr direkt auswählen, in welchem Level ihr startet. Sehr praktisch, um bestimmte Level anzusehen. Hinzu könnt ihr oft einen God-Modus (unbesiegbar) anwenden oder zumindest einen Leicht-Modus. Besonders angenehm empfand ich den One-Hit-Modus, bei dem ich jeden Gegner mit einem Treffer besiege. Aber es geht auch umgekehrt: So bieten euch manche Titel einen Alptraum-Modus für höhere Herausforderung.

Am magersten schneiden die Game-Boy-Varianten ab: Dort dürft ihr lediglich die Bonus-Spiele vorher üben, wenn ihr wollt. Den Rest müsst ihr durch Geschick und Können meistern. Ein schönes Feature ist übrigens die Möglichkeit, dass ihr Pixelfehler von NES-Spielen an- oder abschalten könnt. Ich persönlich lasse sie gerne an, weil ich damit besser in nostalgischen Gefühlen schwelgen kann. Aber jüngere Spieler:innen werden damit sicherlich nichts anfangen können.

Westen oder Osten?

Ja, in der Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection steckt viel Fan-Service drin. Das Einzige, was ich vielleicht noch cool gefunden hätte, wären ein paar Hintergrundinfos zu den einzelnen Titeln. Aber man kann ja nicht alles haben. Dafür habt ihr aber die Wahl, ob ihr die westlichen Versionen der Spiele zocken wollt oder die im asiatischen Raum verbreiten Versionen. Dadurch ändert sich das Cover und natürlich auch die Präsentation. Spannend, wie die Cover der unterschiedlichen Spiele aussahen – da kam man direkt Lust loszulegen, auch wenn das nie so packend war, wie die Packung suggerierte.

Fazit

Ich feiere die Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection, weil sie mir einen schönen Trip in meine eigene Spielvergangenheit beschert. Titel, die ich fast schon vergessen hätte und welche, die ich nie gespielt hatte. Aufgrund des recht geringen Preises kann ich die Sammlung jedem empfehlen, der gerne mal eine solche Zeitreise antritt. Insbesondere die Komfortfunktionen, die Digital Eclipse und Konami den Spieler:innen präsentieren, sind schon ein großer Fan-Service. Dadurch könnt ihr die Spiele von damals auch heutzutage noch wunderbar genießen. Daumen hoch!

Erhältlich für: Xbox, PS, PC, Switch
Website: konami.com/games/tmntcollection