Da haben die Macher von Outright Games wohl voll ins Schwarze getroffen: Mit The Last Kids on Earth, dem Spiel zur gleichnamigen Zeichentrickserie, liefern die Entwickler ein unterhaltsames Action-Feuerwerk ab. Unser Jungtester Finn konnte sich das Spiel ausgiebig anschauen und erklärt, warum sich die Schlachten lohnen.
Vier Helden für die Welt
Darf ich vorstellen: Jack, Quint, June und Dirk sind die Helden dieses bunten Abenteuers. Nur mit Teamwork können sie sich gegen die Zombie- bzw. Monsterhorden zur Wehr setzen. Denn Malondre, die Königin der Schleimmonster, will den Stab des Untergangs an sich reißen. Ihr Ziel: Den Weltenzerstörer auferwecken und die Erde ins Unglück stürzen.
Doch da hat sie nicht mit den letzten Kindern auf der Erde gerechnet: Mit ihren dicken Wummen und Big Mama heizen sie Malondre ordentlich ein. Was sich anhört, wie ein Sci-Fi-Action-Film für Erwachsene ist lediglich eine Comic-Adaption für Kids. Auf Netflix ist die Serie bereits sehr erfolgreich beim jungen Publikum.
Daher macht es auch Sinn, dass nun ein entsprechendes Videospiel folgt. Outright Games scheint dafür der ideale Partner zu so einer Umsetzung zu sein. Von all den Hintergründen weiß unser Jungtester Finn allerdings nichts. Daher taucht er unvoreingenommen ins Geschehen ein.
Jeder ein Unikat
Die erste coole Tatsache: Der Spielfluss unterscheidet sich gewaltig, je nachdem, wen Finn als Charakter auswählt. Das macht den Wiederspiel- und Experimentierwert deutlich höher. Manche Figuren sind agiler, andere halten mehr aus oder können größere Waffen bedienen. Denn The Last Kids on Earth spielt sich wie ein Twin-Stick-Shooter für Kids. Keine Sorge: Hier geht es sehr familienfreundlich zur Sache. Die bunte Comic-Grafik unterstreicht das.
Alleine oder gemeinsam mit anderen Freunden geht es dann ins Gefecht. Mit euerem kunterbunten Waffenarsenal müsst ihr die Straßen von den fiesen Monstern säubern. Die Wummen, die ihr dabei zur Verfügung habt, sind allesamt selbstgebaute Eigenkreationen und machen mächtig Spaß. Mit Erfahrungspunkten könnt ihr eure liebsten Waffen sogar upgraden und dadurch verbessern.
Doch nicht nur eure Waffen, sondern auch euer Rückzugsort, das Baumhaus, lässt sich damit verbessern. Damit ist dann aber noch nicht Schluss: Finn liebt auch die Ausflüge mit Big Mama, die sich ebenfalls aufrüsten lässt. Wer jetzt an eine dicke Dame denkt, liegt falsch. Big Mama ist ein netter Monster Truck, mit dem Wakefield, der Ort des Geschehens, durchkurvt werden darf.
Ultimativ anders
Eine Sache noch, die Finn begeistert hat: Jeder Charakter lässt sich während der Missionen flüssig auswechseln. Ihr müsst euch also nicht auf einen festlegen. Und besonders interessant dabei: Jede ultimative Attacke eines Charakters unterscheidet sich von den anderen. Das hebt den Spaßfaktor nochmals um ein paar Punkte. Untermalt wird das Ganze von einer hübschen Comic-Grafik und einem Soundtrack, der selbst nach der x-ten Mission nicht anfängt zu nerven – coole Sache!
Fazit
Finn hat geurteilt: Für ihn sind die Last Kids on Earth and the Staff of Doom ein absolutes Action-Highlight für diesen Sommer. Das Spiel weiß durch abwechslungsreiche Mechaniken zu unterhalten und bietet somit einen hohen Langzeit-Sucht-Faktor. Wenn das mal keine Aussage ist. Von Finn gibt es also einen Daumen hoch, während er die Jagd auf die böse Königin der Schleimmonster fortsetzt.
Erhältlich für: Xbox, Playstation, Switch, PC
Website: outrightgames.com/de/games/the-last-kids-on-earth