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Xenoblade Chronicles 2

Auf der Suche nach Elysium: Mit diesem grandiosen Rollenspiel beendet Nintendo ein äußerst fettes Jahr. Mit Xenoblade Chronicles 2 beweist Entwickler Monolith Soft, dass man auf der Switch nicht nur bei „Zelda“ und „Mario“ Abenteuer in einem faszinierenden Universum erleben kann.

 

Ich ziehe meinen Hut vor Nintendo – nein, dabei spiele ich nicht auf den hauseigenen Klempner an, der in „Super Mario Odyssey“ genau dies tut, sondern verbeuge mich ehrfürchtig vor dem japanischen Konzern. In diesem Jahr hat Nintendo wieder richtig Fahrt aufgenommen, eine einzigartige Konsole auf den Markt gebracht und zusätzlich ein paar echte Softwareperlen erschaffen. Auch wenn viele jetzt vielleicht direkt an „Zelda“ und „Mario“ denken, so solltet ihr euch diesen Titel mal genauer anschauen: „Xenoblade Chronicles 2“ ist ein Monster von einem Spiel – und das in vielerlei Hinsicht. Den ersten Teil braucht ihr übrigens nicht gespielt zu haben, um dieses Abenteuer zu bestreiten: Es handelt sich um ein japanisches Rollenspiel in einem faszinierenden Universum, das von Menschen, Monstern und Titanen bewohnt wird. Bergungstaucher Rex ist einer dieser Bewohner. Mit ihm werdet ihr wohl rund 100 Stunden (!) verbringen, wenn ihr alles über dieses Abenteuer erfahren und nach Elysium gelangen wollt. Wie gesagt: ein Monster von einem Spiel.

Ein paar Zeilen reichen allerdings nicht aus, um die gesamte Spielmechanik zu erklären. Daher beschränke ich mich auf ein paar interessante Aspekte: Hauptbestandteil ist das Kampfsystem. Rex agiert bei seinen Attacken zwar größtenteils automatisch, braucht jedoch für Spezialattacken eure Erlaubnis. Das Resultat: Schöne halbautomatische Gefechte mit jeder Menge taktischer Möglichkeiten. Im späteren Verlauf hat Rex nämlich neben Begleitern auch immer eine „Klinge“ an seiner Seite – ein mystisches Wesen, das ihn im Kampf unterstützt. Ein klein bisschen hat das was von „Pokemon“, fügt sich aber hervorragend ins Spielgeschehen. Die verschiedenen Titanen, auf deren Rücken Rex und seine Freunde ihre Abenteuer bestreiten, sorgen auf der Switch immer wieder für atemberaubende Momente: Das sieht teilweise schon verdammt hübsch aus, was die Konsole da auf den Monitor zaubert. Mein Gesamteindruck: Für mich ist „Xenoblade Chronicles 2“ fast schon interessanter als der neueste Ausflug des berühmten Klempners, da sich dieses Abenteuer so frisch anfühlt und mit jeder Menge interessanter Ideen aufwartet. Als Fan von umfangreichen Rollenspielen kann ich jedem Switch-Besitzer nur wärmstens empfehlen, sich diesen Titel anzuschauen – besonders für die kalte Jahreszeit seid ihr damit bestens gewappnet. 

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